Gerd Stein (Hg.)

Die edlen Wilden

Die Verklärung von Indianern, Negern und Südseeinsulanern auf dem Hintergrund der kolonialen Greuel. Vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Ethnoliterarische Lesebücher Band I
Reihe: Sachbuch Wissenschaft
Die edlen Wilden
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  • 978-3-643-14864-3
  • 10
  • 2021
  • 364
  • gebunden
  • 24,80
"Eine sehr klangvolle, harmonische Sprache, welche sich aus etwa 400 oder 500 undeklinierbaren... mehr
Klappentext
"Eine sehr klangvolle, harmonische Sprache, welche sich aus etwa 400 oder 500 undeklinierbaren und unkonjugierbaren Worten zusammensetzt […]. Eine edle Einfachheit, welche die Modifikation der Töne und leidenschaftliches Gebärdenspiel nicht ausschließt, bewahrt sie vor jener so prächtigen Tautologie, welche wir den Reichtum der Sprache nennen und durch welche wir im Labyrinth der Worte die Reinheit der Wahrnehmungen und die Schnelligkeit des Urteils einbüßen. Der Tahitianer bezeichnet indes jeden Gegenstand, sobald er ihn bemerkt. Derjenige, der spricht, und derjenige, der zuhört, sind stets in Übereinstimmung."
Philibert Commerson (1769)

Gerd Stein, 1941 in Kassel geboren, Studium in Marburg, Freiburg, Berlin [Deutsch, Sport, Philosophie, Politik], 11 Jahre Wissenschaftlicher Assistent bei den Germanisten an der Freien Universität, Habilitation, dann bis 2003 an einem Gymnasium in Zehlendorf tätig. Lebt seit 2016 wieder in Kassel.
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