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Wilhelm Guggenberger
Die List der Dinge
Sackgassen der Wirtschaftsethik in einer funktional differenzierten Gesellschaft. Mit einem Vorwort von Herwig Büchele SJ
Reihe: Beiträge zur mimetischen Theorie. Religion - Gewalt - Kommunikation - Weltordnung
Bd. 22, 2007, 472 S., 22.90 EUR, 22.90 CHF, br., ISBN 978-3-8258-9937-0


Darf Wirtschaftsethik die Relativierung menschlichen Vorteilsstrebens fordern? Nein - urteilt der Philosoph Karl Homann - denn dadurch wird sie unbrauchbar. Damit erhebt er jedoch den homo oeconomicus zur bestimmenden Größe. Jene personalen Subjekte hingegen, die Träger von Verantwortung sind, verschwinden. Möglicherweise ist das gar nicht so unerwünscht; kennt doch die Moderne eine Tendenz, den Störfaktor Mensch zu eliminieren, um auf diesem Weg Frieden zu schaffen. Darauf lenkt dieses Buch die Aufmerksamkeit, um für eine human-leidenschaftliche Ethik zu plädieren, auch wenn diese auf den ersten Blick einen höheren Einsatz fordert, als die Errichtung perfektionierter Sozialsysteme.

Ao. Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Guggenberger ist Dozent für Christliche Gesellschaftslehre an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck





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