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Andreas Hebestreit
Die soziale Farbe
Wie Gesellschaft sichtbar wird
Reihe: LIT Premium
Bd. 3, 2007, 408 S., 24.90 EUR, 24.90 CHF, br., ISBN 978-3-8258-0369-8


Warum hatten die Griechen der homerischen Zeit noch kein Wort für Grün? Seit wann sind die Weißen weiß? Und wer waren die ersten Roten? - Das sind ein paar der Fragen, von denen Hebestreit in seiner Soziologie der Farbe ausgeht. Farben sind das älteste Hilfsmittel des Menschen, gesellschaftliche Zusammenhänge anschaulich zu machen. Der Autor berücksichtigt ethnologische, kunsthistorische und kulturgeschichtliche Aspekte und erläutert unter anderem, wie sich die Machtpolitik des Absolutismus in den Farbstrategien des Barockzeitalter spiegelt, in welchen Farben die Aufklärung dachte und wie sich das Bürgertum im neunzehnten Jahrhundert seine eigenen Farben eroberte.

Nach der Lektüre kann man lesen - Farben lesen - Kulturen lesen.

Andreas Hebestreit lebt als Maler in Zürich. 1995 erschien von ihm "Die vielen, die wenigen und die anderen".





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