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Michael Kubink, Carolin Springub
Der "Warnschussarrest" - oder wie man einen "Untoten" wiederbelebt
Reihe: Nationale und internationale Studien zum Strafvollzug. Beiträge aus Theorie und Praxis
Bd. 1, 2019, 96 S., 29.90 EUR, 29.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-14403-4


Der Umgang mit jungen Straftätern ist seit jeher öffentlich umstritten; er bietet zugleich Möglichkeiten, neue Sanktionskonzepte zu erproben. Während Politiker und Medienvertreter um die öffentliche Sicherheit besorgt sind, geht es Juristen und Kriminologen um rechtsstaatlich tragfähige und erzieherisch wirksame Maßnahmen, die geeignet sind, kriminelle Karrieren abzubrechen.

Der im Jahre 2013 eingeführte "Warnschussarrest" ermöglicht gegenüber jugendlichen und heranwachsenden Straftätern eine Kombination von kurzzeitiger geschlossener Unterbringung und anschließender Bewährungshilfe; ein Instrument, das viele Kritiker hat und recht selten angewendet wird. Der Kriminologe Michael Kubink und seine wissenschaftliche Schülerin Carolin Springub treten dieser Skepsis entgegen und zeichnen Konturen eines neuen Sanktionsmodells, das Kompromissfähigkeit anstrebt.

Michael Kubink ist seit 2006 Professor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln und seit 2014 Justizvollzugsbeauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen.

Carolin Springub ist zurzeit Rechtsreferendarin und promoviert bei Michael Kubink mit einem strafvollzuglichen Dissertationsthema.






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