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Roland Banken
Die Verträge von Sèvres 1920 und Lausanne 1923
Eine völkerrechtliche Untersuchung zur Beendigung des Ersten Weltkrieges und zur Auflösung der sogenannten "Orientalischen Frage" durch die Friedensverträge zwischen den alliierten Mächten und der Türkei
Reihe: Geschichte der internationalen Beziehungen im 20. Jahrhundert
Bd. 5, 2014, 680 S., 69.90 EUR, 69.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-12541-5


Die militärische Niederlage des Osmanischen Reiches im November 1918 hatte katastrophale Folgen, welche die gesamte Weltregion auf immer verändern sollten. Mit dem Friedensdiktat von Sèvres 1920 glaubten die Siegermächte, den Nachlass des "Kranken Mannes am Bosporus" ganz nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten zu können. Am Ende sollte es völlig anders kommen. Schon bald stand den Mächten eine "neue" Türkei gegenüber, mit der sie auf Augenhöhe 1923 den Lausanner Frieden schließen mussten. Beide Vertragswerke, mit denen - eben unter umgekehrten machtpolitischen Vorzeichen - nicht nur der Krieg im Vorderen Orient beendet, sondern zugleich auch "alte Rechnungen" beglichen werden sollten, liefern uns ein wertvolles Abbild des Völkerrechts dieser Zeit. Der Untersuchung ihrer Bestimmungen liegt eine sorgfältige Darstellung des politisch-historischen "Sachverhalts" zu Grunde.





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