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Axel Bernd Kunze
Bildung als Freiheitsrecht
Eine kritische Zwischenbilanz des Diskurses um Bildungsgerechtigkeit
Reihe: Texte zur Theorie und Geschichte der Bildung
Bd. 32, 2012, 112 S., 19.90 EUR, 19.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-11727-4


Über die pädagogische Beziehung zu reflektieren, ist eine individualethische Aufgabe. Erst in jüngerer Zeit hat sich ein eigener sozialethischer Bildungsdiskurs herausgebildet. Bildung wird dabei als neue soziale Frage des 21. Jahrhunderts, Medium gesellschaftlicher Beteiligung oder Menschenrecht begriffen. Mitunter wird unter Berufung auf Menschenrecht eine neue Objektivität im Diskurs über Bildung suggeriert, die nicht gegeben ist. Der Band bearbeitet aus bildungstheoretischer Sicht die gesellschaftlichen und politischen Interessen, die sich an ein Recht auf Bildung heften und will ein pädagogisches Fundament für eine Sozialethik der Bildung legen.

Der Verfasser ist Privatdozent für Erziehungswissenschaft an der Universität Bonn sowie Dozent für Pädagogik und stellvertretender Schulleiter an der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt.





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