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Bernd Schönemann, Holger Thünemann, Meik Zülsdorf-Kersting Was können Abiturienten? Zugleich ein Beitrag zur Debatte über Kompetenzen und Standards im Fach Geschichte Reihe: Geschichtskultur und historisches Lernen Bd. 4, 2. Auflage, 2011, 168 S., 19.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-10833-3 Die Studie "Was können Abiturienten?" verfolgt zwei Ziele, ein empirisches und ein disziplinpolitisches. Empirisch geht es darum, durch die Analyse von Leistungskursklausuren im Zentralabitur herauszufinden, welche Lernleistungen Abiturienten am Ende des schulischen historischen Lernprozesses in der Sekundarstufe II zu erbringen imstande sind und wie sich diese Leistungen systematisch, aber zugleich auch material- und praxisnah beschreiben und beurteilen lassen. Disziplinpolitisch versteht sich die Studie darüber hinaus als Plädoyer für einen Neustart der geschichtsdidaktischen Diskussion über historische Kompetenzen und Standards. "Das Reden über Schülerleistungen muss von den Kompetenz-Wunschlisten weg und hin zu empirischen Feststellungen." (Rezension in der FAZ vom 15.9.2010) Dr. Bernd Schönemann, geb. 1954, Professor für Didaktik der Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Geschichtskultur, Universität Münster Dr. Holger Thünemann, geb. 1975, Studienrat i.H. am Institut für Didaktik der Geschichte, Universität Münster Dr. Meik Zülsdorf-Kersting, geb. 1973, Juniorprofessor für Didaktik der Geschichte, Universität Osnabrück |