Christian H. Müller

Schuldfähigkeit und Sanktionierung bei Straftaten Glücksspielsüchtiger

Reihe: Schriften zum Straf-, Strafprozess- und Strafvollzugsrecht
Schuldfähigkeit und Sanktionierung bei Straftaten Glücksspielsüchtiger
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Varianten:

  • 978-3-643-12955-0
  • 9
  • 2015
  • 326
  • broschiert
  • 39,90
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Klappentext
Mit der Frage der Schuldfähigkeit und Sanktionierung bei Straftaten Glücksspielsüchtiger widmet sich Christian H. Müller einem bislang eher vernachlässigten Thema der Schuldfähigkeitsdogmatik und Sanktionspolitik. Während stoffgebundene Süchte, wie Alkohol- und Drogenabhängigkeit in Wissenschaft und Rechtsprechung erhebliche Beachtung gefunden haben, gilt dies für die Glücksspielsucht nur in begrenztem Maße. Um diese Lücke in empirischer, schuldfähigkeitsdogmatischer und kriminalpolitischer Hinsicht zu schließen, setzt sich der Autor unter anderem mit der Kategorisierung der Glücksspielsucht nach den medizinischen Klassifikationssystemen sowie der Nosologie der Sucht auseinander und stellt den Zusammenhang zwischen Glücksspielsucht und Delinquenz dar. Er verortet die Glücksspielsucht im System der §§ 20, 21 StGB und beschreibt die Entwicklung der höchstrichterlichen Rechtsprechung, wobei auch Parallelen zur Alkohol- und Drogenabhängigkeit gezogen werden. Darüber hinaus werden die Rechtsfolgen bei Anwendung des § 21 StGB auf Glücksspielsüchtige erörtert und insbesondere die Möglichkeit der Anordnung von Unterbringungsmaßregeln der Besserung und Sicherung gemäß §§ 63, 64 StGB diskutiert. Des Weiteren wird in einem Rechtsvergleich auf die Sanktionierung glücksspielsüchtiger Delinquenten in der Schweiz, Österreich und den USA eingegangen.
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