Umstrittenes Abendland
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Varianten:

  • 978-3-643-14650-2
  • 53
  • 2021
  • 386
  • broschiert
  • 49,90
Der Begriff Abendland ist umstritten. Im Blick auf die Herausforderungen, denen Europa... mehr
Klappentext
Der Begriff Abendland ist umstritten. Im Blick auf die Herausforderungen, denen Europa gegenübersteht, hat er dennoch Entscheidendes zur Frage nach der Identität und Zukunft Europas beizutragen. Denn er ist nicht nur politischer Kampfbegriff, der auf Spaltung, Ablehnung des Anderen sowie kulturelle und religiöse Homogenisierung zielt und so dem Anliegen eines geeinten und pluralen Europas diametral gegenübersteht. Er kann ebenso – nicht zuletzt in den päpstlichen Verlautbarungen – als Wert- und Appellbegriff identifiziert werden. Als solcher dient er dazu, die Offenheit für den Anderen und die dialogische Auseinandersetzung als gemeinsame Wahrheitssuche und damit eine nicht-totalitäre Bestimmung von Universalität und Partikularität sowie Identität zu fördern.
Die vorliegende Arbeit trägt – auch hinsichtlich der Frage der Neuevangelisierung – zur differenzierten Wahrnehmung und reflektierten Verwendung des umstrittenen Begriffs Abendland und der über ihn transportierten Ideen bei.
"Die vorliegende Dissertation besticht durch ihre Akribie, ihre analytische Schärfe und durch ihre intellektuelle Souveränität." (Jürgen Manemann)

Alexandra Lason, geb. 1976, Dr. theol., war nach dem Studium der Katholischen Theologie in Berlin und Münster Promotionsstipendiatin im BMBF-Forschungs-verbundprojekt "Mobilisierung von Religion in Europa" und arbeitet seit 2009 als Seelsorgerin im Bistum Münster.
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