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Inga Scharf da Silva
Umbanda
Eine Religion zwischen Candomblé und Kardezismus. Über Synkretismus im städtischen Alltag Brasiliens
Reihe: Spektrum. Berliner Reihe zu Gesellschaft, Wirtschaft und Politik in Entwicklungsländern
Bd. 83, 2004, 264 S., 15.90 EUR, 15.90 CHF, br., ISBN 3-8258-6270-4


Die Umbanda als urbane Religion definiert sich auf repräsentativer Ebene durch Dachverbände und auf der religiösen Alltagsebene durch die autonomen terreiros, dem religiösen Raum, als synkretistisch und undogmatisch. In Anlehnung an Freyres Konzept der Rassendemokratie vom Anfang des 20. Jahrhunderts zur Legitimation eines brasilianischen Nationalcharakters, stellt sie sich als eine typisch brasilianische Religion dar. Die Vorstellung einer einheitlichen Nation hat sich in postmodernen Zeiten jedoch geändert. Heutzutage akzentuieren die verschiedenen sozialen Gruppen ihre Unterschiede und kritisieren die vorher kaschierte Diskriminierung.





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