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Gabriele Zürn
Die Altonaer jüdische Gemeinde (1611-1873)
Ritus und soziale Institutionen des Todes im Wandel
Reihe: Veröffentlichungen des Hamburger Arbeitskreises für Regionalgeschichte (HAR)
Bd. 8, 2001, 304 S., 25.90 EUR, 25.90 CHF, br., ISBN 3-8258-4533-8


Wie alle Konfessionen so hat auch das Judentum im Umgang mit dem Sterben und dem Tod spezifische Rituale entwickelt und eine soziale Praxis herausgebildet. In dieser regionalgeschichtlichen Fallstudie zur Altonaer Jüdischen Gemeinde (1611 - 1873) wird unter Berücksichtigung bislang vernachlässigter Quellen die soziale Praxis des Todes am Beispiel der ältesten jüdischen Gemeinde im norddeutschen Raum rekonstruiert. Im Hintergrund politischer, sozialer und kultureller Veränderungen wurde die wechselhafte politische Geschichte Altonas zwischen Dänemark und Hamburg ebenso wirksam wie der allgemeine und der innerjüdische Aufklärungsdiskurs des 18. und 19. Jahrhunderts, aber auch die Dynamik von jüdischem Religionsgesetz (Halacha) einerseits und regionalem Brauchtum (Minhag) andererseits.





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