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Tobias Schuckert
Auf der Suche nach Verbundenheit
Der japanische Umgang mit der Tsunamikatastrophe 3.11 und eine Implikation der Theologie des Kuschelns
Reihe: Beiträge zur Missionswissenschaft / Interkulturellen Theologie
Bd. 44, 2018, 294 S., 39.90 EUR, 39.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-14222-1


20.000 Menschen verloren am 11. März 2011 in einem verheerenden Tsunami an der Nordostküste Japans ihr Leben. Hunderttausende wurden heimatlos und mussten in Übergangssiedlungen leben. Zur Trauer um liebe Menschen kam der Schmerz der Entwurzelung. Was gibt Menschen angesichts solcher Katastrophen die Kraft, mit Hoffnung weiterzuleben? Welche Rolle spielt dabei die Kirche? Im Mittelpunkt dieser Studie stehen Berichte von Betroffenen der Tsunami-Katastrophe und die Erörterung, wie japanische Pastoren seelsorgerlich auf das Leid der Einzelnen reagieren. Dabei erweist sich ein japanisches Konzept von "Kuscheln" als tragfähige Größe und Ausdruck der Liebe Gottes angesichts des erfahrenen Leids.

Tobias Schuckert, Jahrgang 1975, verheiratet mit Sabine, drei Kinder, von 2000 bis 2013 als Missionspastor in Japan tätig. Derzeit arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Internationalen Hochschule Liebenzell und am Liebenzell Institute for Missiological, Religious, Intercultural, and Social Studies (LIMRIS).





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