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Peter Becker
Armutsminderung durch Dezentralisierung in Kambodscha
Anspruch und Wirklichkeit ambitiöser Entwicklungsvorhaben
Reihe: Südostasien Entwicklungen - Problemstrukturen - Perspektiven
Bd. 13, 2014, 504 S., 79.90 EUR, 79.90 CHF, gb., ISBN 978-3-643-12761-7


Dezentralisierung, hier verstanden als die Übertragung von Aufgaben einer Zentralregierung auf die subnationale oder lokale Ebene, ist zu einem beliebten Instrument der Entwicklungszusammenarbeit avanciert. Das Konzept scheint eine Lösung für zahlreiche Probleme zu versprechen, u. a. bei der Armutsreduzierung. Als Regierungsmodelle hat es sich jedoch in westlichen Kulturkreisen herausgebildet, deren gesellschaftliche Strukturen sich deutlich von denen in Entwicklungsländern unterscheiden. Die Arbeit zeigt am Beispiel von Kambodscha die Hürden auf, an denen solche von westlichen Gebern initiierten Entwicklungsvorhaben deshalb mit einer gewissen Zwangsläufigkeit scheitern.





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