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Marcus S. Kleiner, Michael Rappe (Hg.)
Methoden der Populärkulturforschung
Interdisziplinäre Perspektiven auf Film, Fernsehen, Musik, Internet und Computerspiele
Reihe: Populäre Kultur und Medien
Bd. 3, 2012, 464 S., 39.90 EUR, 39.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-11159-3


Im Kontext der Populärkulturforschung hat bisher kaum eine Methodendebatte stattgefunden. Welche quantitativen und/oder qualitativen Methoden können zur eigensinnigen Analyse des Populären verwendet werden? Ist das bestehende sozial-, kultur-, kommunikations- und medienwissenschaftliche Methodenarsenal geeignet, um das Eigensinnige von Populärkulturen herauszuarbeiten? Oder dient die Populärkultur bisher nur als eines unter vielen Versuchsfeldern zur Diskussion über die Analysekompetenz bestimmter Methoden? Zur Beantwortung dieser Fragen werden im Kontext des Bandes unterschiedliche Methoden und Forschungsperspektiven fall- sowie praxisorientiert erprobt, also Möglichkeiten und Grenzen der Methodendebatten bezüglich der Populärkulturforschung ausgelotet. Die Aufgabe besteht darin, gegenstandsorientierte Methodendebatten und Forschungsperspektiven durch ein close reading Populärer Kulturen zu erarbeiten.

Marcus S. Kleiner, Dr. phil., Medien- und Kulturwissenschaftler, Experte für Populäre Medienkulturen und Publizist. Er ist Professor an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Stuttgat. Seine Lehr- und Forschungsgebiete sind: Populäre Kulturen und Populäre Medienkulturen; Medientheorie; Medienkultur; Mediensoziologie; Mediengeschichte; Film; Fernsehen; Neue Medien. Er ist Sprecher der ÄG Populärkultur und Medien" in der Gesellschaft für Medienwissenschaft; Mitherausgeber und Redakteur der Onlinezeitschrift "Rock and Pop in the Movies - Journal zur Analyse von Rock- und Popmusikfilmen" sowie Kolumnist für Popmusik in der Zeitschrift "Pop. Kultur und Kritik". Freiberufliche Arbeit als Medienberater, Projektmanager, Veranstalter, PR-Berater, Texter und Hörspielautor. (www.medienkulturanalyse.de / http://www.macromedia-fachhochschule.de/hochschule/menschen/professoren/personendetails/vita/kleiner.html)

Michael Rappe (* 1964) ist Professor für Geschichte und Theorie der Populären Musik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Er studierte in Kassel Soziologie, Biologie und Musik und war als Kulturmanager, Rapper, Trompeter, Musikpädagoge und DJ tätig. Daneben war er zehn Jahre Lehrbeauftragter für Poptheorie an der Fachrichtung Musik der Universität Kassel und vom Oktober 2002 bis April 2005 Kursbereichsleiter der Offenen Jazz Haus Schule in Köln. Darüber hinaus bietet er Seminare im Bereich der Lehrerfortbildung an (z.B. Arbeitskreis für Schulmusik, Verband Deutscher Schulmusik, Goethe Institut). Lehraufträge u.a. an der Universität Wien (Institut für Musikwissenschaft), der Hochschule für Musik und Theater München, der Züricher Hochschule der Künste (Studiengang Pop), der Universität Siegen und der Popakademie Baden-Württemberg.

Publikationen u.a.: Under Construction. Kontextbezogene Analyse afroamerikanischer Popmusik. Musicolonia Bd. 6.1 und 6.2. Köln: Dohr Verlag 2010. Videoclips - Musik für Augen und Ohren (gemeinsam mit Heinz Geuen). Esslingen: Helbling 2009. Express Yourself! Europas kulturelle Kreativität zwischen Markt und Underground (gemeinsam mit Eva Kimminich u.a.). Bielefeld: transcript 2007. Pop & Mythos Pop-Kultur, Pop-Ästhetik, Pop-Musik (gemeinsam mit Heinz Geuen). Schliengen: Edition Argus 2001.

"Insgesamt zeichnet der Band eine überaus anregende Debatte nach, die neue Analysefelder erschließt und, indem verschiedene Theorienmodelle auf ihre popkulturelle Anschlussfähigkeit hin untersucht werden, auf einen echten Forschritt der Populärkulturforschung zielt."

(aus: pop-zeitschrift.de)






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