LIT Verlag Zum LIT Webshop

Aktuelles aus unseren Büros


Münster | Berlin | Wien | Zürich | London

Kataloge
Neuerscheinungen

Anglistik/Amerikanistik
Ethnologie/Anthropologie
Gender Studies
Germanistik
Geographie
Geschichtswissenschaft
Kommunikationswissenschaft
Kunst/Musik
Literaturwissenschaft
Medienwissenschaft
Medizin
Pädagogik
Philosophie
Politikwissenschaft
Psychologie
Rechtswissenschaft
Religionswissenschaft
Romanistik
Slavistik
Soziologie
Sportwissenschaft
Sprachwissenschaft
Theologie
Wirtschaftswissenschaft

Kraft zum Leben
Herrenkleidung


Libri
Neuerscheinungen



Der islamische Antisemitismus -- Yehuda Bauer

Der Kampf gegen die Juden basiert auf der Geschichte des Sieges des Propheten in den bitteren Kämpfen des 7. Jahrhunderts und dem daraus entstandenen radikalen Selbstverständnis. Der israelisch-palästinensische Konflikt ist durchaus real und wichtig, aber das Ziel ist nicht nur, Israel zu vernichten, also eine genozidale Einstellung, sondern alle Juden der Welt zu eliminieren. Radikaler Islamismus ist eine Gefahr nicht nur für Juden, sondern bedingt durch den genozidalen Willen für die Menschheit im Allgemeinen.

Er kann aber nicht effektiv von Nicht-Muslimen bekämpft werden. Die muslimische nicht-radikale oder anti-radikale Mehrheit ist die, die ihn niederringen kann, auch weil die überwiegende Mehrheit der Opfer dieses Radikalismus Muslime sind. Der Weg zu einer solchen Lösung kann nur durch Gleichberechtigung der Muslime als Einzelne und als Gesellschaft und einen resoluten Kampf gegen Islamophobie erreicht werden. Nur eine Allianz zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Demokraten könnte dieses Ziel erreichen.

(Yehuda Bauer)

Das Interview im Anhang führte Anja Reich im Herbst 2018.

Prof. emerit. Yehuda Bauer, geboren 1926 in Prag, lebt in Jerusalem, ist ein israelischer Historiker mit den Forschungsschwerpunkten Antisemitismus, Genozid und Holocaust. Er leitete das International Centre for Holocaust Studies am Yad Vashem und ist Ehrenvorsitzender der Task Force for International Coperationon Holocaust Education, Rememrance, and Research. 1998 erhielt er für seine Arbeit die höchste Auszeichnung Israels, den Israel-Preis.


Auswahl



Asien: Forschung und Wissenschaft/LIT Studies on Asia
Fabienne Le Houérou
Behind The Bridge
The Tibetan Diaspora in India 1959-2017

After offering the reader the general context of Tibetan forced migration to India evoking Tibetan history, culture, the book looks closely at different methodologies using images. Classic ethnographic tools, such as film or relatively new methods, like photovoice or self-picturing are compared. The study sits at the crossroads of social science disciplines, such as history, ethnography, and geography and is based on original field research conducted in India since 2008. Majnu Ka Tilla is the name of the Tibetan colony in New Delhi and the preferential location of an experimental study related to memory and the spatial features of memory. The bridge is an ethnic frontier and a memorial urban point of reference creating the spatial memory. This publication is the result of years of experimental methodology using fixed and moving images with the Tibetan diaspora in India.

Fabienne Le Hou'erou is a Research Director at CNRS (French National Center For Research (CNRS), Institut de Recherches et d'Etudes sur les Mondes Arabes et Musulmans (IREMAM) and Fellow at the Institut Convergences Migrations/ Global.

mehr...

Aktuelle Meldungen

3-643-14351-8

Politikwissenschaft - 25.05.2019
Friedensgutachten 2019

PRÄSENTATIONEN

4. Juni 2019, 9.30 Uhr
Bundespressekonferenz
Pressehaus/0103, Schiffbauerdamm 40
10117 Berlin

4. Juni 2019, 18:00 - 20:00 Uhr
Vorwärts in die Vergangenheit? Frieden braucht (neue) Partner
Öffentliche Veranstaltung
Französische Friedrichstadtkirche
Gendarmenmarkt 5
10117 Berlin (Eingang Charlottenstraße)

Präsentation und Diskussion mit
Sigmar Gabriel, MdB SPD, 2017-2018 Bundesminister des Auswärtigen, Berlin
Prof. Dr. Ursula Schröder, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg
Prälat Dr. Martin Dutzmann, Bevollmächtigter der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, Berlin
Dr. Christoph von Marschall, Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion, Der Tagesspiegel, Berlin

Programm
Das Friedensgutachten 2019 - Einführung. Prof. Dr. Tobias Debiel
Kritische Würdigung des Friedensgutachtens - Sigmar Gabriel
Vorwärts in die Vergangenheit? Frieden braucht (neue) Partner
Podiumsdiskussion mit Sigmar Gabriel, Prof. Dr. Ursula Schröder, Prälat Dr. Martin Dutzmann, Dr. Christoph von Marschall
Moderation: Dr. Claudia Baumgart-Ochse

Vorwärts in die Vergangenheit - in diese Richtung bewegt sich aktuell die Politik im Umgang mit Fragen des Friedens und der Sicherheit. In der Friedens- und Sicherheitspolitik stehen internationale und regionale Regelwerke ebenso unter Druck wie die Institutionen zu ihrer Umsetzung. In dieser Situation müssen die vorhandenen Regeln und Institutionen geschützt und zugleich angesichts veränderter Herausforderungen neue Regeln und Verfahren der Friedenssicherung vorangetrieben werden. Weder das eine noch das andere lässt sich allein bewerkstelligen, sondern erfordert neue Partnerschaften. Die deutsche Außenpolitik ist daher gefordert, vorwärtsgerichtet zu agieren. Das diesjährige Friedensgutachten diskutiert solche Partnerschaften in den einzelnen Feldern der Friedens- und Sicherheitspolitik und gibt konkrete Empfehlungen für das friedenspolitische Handeln der deutschen Bundesregierung. Das Gutachten wird von den führenden deutschen Friedensforschungsinstituten seit 1987 jährlich herausgegeben. Seit 2018 erscheint das Friedensgutachten in neuer Konzeption und Gestaltung: In fünf Kapiteln - Bewaffnete Konflikte, Nachhaltiger Frieden, Rüstungsdynamiken, Institutionelle Friedenssicherung und Transnationale Sicherheitsrisiken - bilanzieren und bewerten Autorenteams der Institute die aktuellen Entwicklungen. Das Kapitel "Fokus" nimmt die "Nukleare Weltordnung in der Krise" in den Blick.

Eine Veranstaltung der Evangelische Akademie zu Berlin unter der Leitung von Uwe Trittmann und der Herausgeberinnen und Herausgeber des Friedensgutachten unter der Leitung von Dr. Claudia Baumgart-Ochse.
Friedensgutachten 2019

weitere Meldungen...
(c) LIT Verlag Berlin-Münster-Wien-Zürich-London - Impressum/Kontakt