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Der islamische Antisemitismus -- Yehuda Bauer

Der Kampf gegen die Juden basiert auf der Geschichte des Sieges des Propheten in den bitteren Kämpfen des 7. Jahrhunderts und dem daraus entstandenen radikalen Selbstverständnis. Der israelisch-palästinensische Konflikt ist durchaus real und wichtig, aber das Ziel ist nicht nur, Israel zu vernichten, also eine genozidale Einstellung, sondern alle Juden der Welt zu eliminieren. Radikaler Islamismus ist eine Gefahr nicht nur für Juden, sondern bedingt durch den genozidalen Willen für die Menschheit im Allgemeinen.

Er kann aber nicht effektiv von Nicht-Muslimen bekämpft werden. Die muslimische nicht-radikale oder anti-radikale Mehrheit ist die, die ihn niederringen kann, auch weil die überwiegende Mehrheit der Opfer dieses Radikalismus Muslime sind. Der Weg zu einer solchen Lösung kann nur durch Gleichberechtigung der Muslime als Einzelne und als Gesellschaft und einen resoluten Kampf gegen Islamophobie erreicht werden. Nur eine Allianz zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Demokraten könnte dieses Ziel erreichen.

(Yehuda Bauer)

Das Interview im Anhang führte Anja Reich im Herbst 2018.

Prof. emerit. Yehuda Bauer, geboren 1926 in Prag, lebt in Jerusalem, ist ein israelischer Historiker mit den Forschungsschwerpunkten Antisemitismus, Genozid und Holocaust. Er leitete das International Centre for Holocaust Studies am Yad Vashem und ist Ehrenvorsitzender der Task Force for International Coperationon Holocaust Education, Rememrance, and Research. 1998 erhielt er für seine Arbeit die höchste Auszeichnung Israels, den Israel-Preis.


Auswahl



Zukunft. Bildung. Lebensqualität.
Ulrich Reinhardt
Schleswig-Holstein heute und morgen

Der Mensch im Mittelpunkt. So könnte der Leitsatz für die Zukunft Schleswig-Holsteins lauten. Doch was prägt bereits gegenwärtig das Leben im nördlichsten Bundesland und wie werden und wollen die Bürger dieses zukünftig gestalten? Was ist ihnen wichtig, was ängstigt sie und was stimmt hoffnungsvoll?

Das vorliegende Werk bietet sowohl Ein-als auch Ausblicke: Im ersten Teil werden hierbei die Rahmenbedingungen, die künftig unser Leben beeinflussen und bestimmen, aufgeführt und analysiert. Die Basis hierfür bilden repräsentativ erhobene, zukunftsbezogene Meinungsbilder der deutschen Bevölkerung. Der zweite Teil des Buches lässt die nachwachsende Generation zu Wort kommen. Er zeigt Leitfrageninterviews mit 26 Studierenden und zeichnet so Gegenwarts- und Zukunftsbilder einer jungen Generation.

Die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen setzt sich seit Jahrzehnten für nachhal­tige Lösungen künftiger gesellschaftlicher Herausforderungen ein und hat sich daher in Kooperation mit der Fachhochschule Westküste (Heide) des Themas "die Zukunft Schleswig-Holsteins" angenommen.

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Aktuelle Meldungen

3-643-14351-8

Politikwissenschaft - 25.05.2019
Friedensgutachten 2019

PRÄSENTATIONEN

4. Juni 2019, 9.30 Uhr
Bundespressekonferenz
Pressehaus/0103, Schiffbauerdamm 40
10117 Berlin

4. Juni 2019, 18:00 - 20:00 Uhr
Vorwärts in die Vergangenheit? Frieden braucht (neue) Partner
Öffentliche Veranstaltung
Französische Friedrichstadtkirche
Gendarmenmarkt 5
10117 Berlin (Eingang Charlottenstraße)

Präsentation und Diskussion mit
Sigmar Gabriel, MdB SPD, 2017-2018 Bundesminister des Auswärtigen, Berlin
Prof. Dr. Ursula Schröder, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg
Prälat Dr. Martin Dutzmann, Bevollmächtigter der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, Berlin
Dr. Christoph von Marschall, Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion, Der Tagesspiegel, Berlin

Programm
Das Friedensgutachten 2019 - Einführung. Prof. Dr. Tobias Debiel
Kritische Würdigung des Friedensgutachtens - Sigmar Gabriel
Vorwärts in die Vergangenheit? Frieden braucht (neue) Partner
Podiumsdiskussion mit Sigmar Gabriel, Prof. Dr. Ursula Schröder, Prälat Dr. Martin Dutzmann, Dr. Christoph von Marschall
Moderation: Dr. Claudia Baumgart-Ochse

Vorwärts in die Vergangenheit - in diese Richtung bewegt sich aktuell die Politik im Umgang mit Fragen des Friedens und der Sicherheit. In der Friedens- und Sicherheitspolitik stehen internationale und regionale Regelwerke ebenso unter Druck wie die Institutionen zu ihrer Umsetzung. In dieser Situation müssen die vorhandenen Regeln und Institutionen geschützt und zugleich angesichts veränderter Herausforderungen neue Regeln und Verfahren der Friedenssicherung vorangetrieben werden. Weder das eine noch das andere lässt sich allein bewerkstelligen, sondern erfordert neue Partnerschaften. Die deutsche Außenpolitik ist daher gefordert, vorwärtsgerichtet zu agieren. Das diesjährige Friedensgutachten diskutiert solche Partnerschaften in den einzelnen Feldern der Friedens- und Sicherheitspolitik und gibt konkrete Empfehlungen für das friedenspolitische Handeln der deutschen Bundesregierung. Das Gutachten wird von den führenden deutschen Friedensforschungsinstituten seit 1987 jährlich herausgegeben. Seit 2018 erscheint das Friedensgutachten in neuer Konzeption und Gestaltung: In fünf Kapiteln - Bewaffnete Konflikte, Nachhaltiger Frieden, Rüstungsdynamiken, Institutionelle Friedenssicherung und Transnationale Sicherheitsrisiken - bilanzieren und bewerten Autorenteams der Institute die aktuellen Entwicklungen. Das Kapitel "Fokus" nimmt die "Nukleare Weltordnung in der Krise" in den Blick.

Eine Veranstaltung der Evangelische Akademie zu Berlin unter der Leitung von Uwe Trittmann und der Herausgeberinnen und Herausgeber des Friedensgutachten unter der Leitung von Dr. Claudia Baumgart-Ochse.
Friedensgutachten 2019

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