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Friedensgutachten 2016 -- Margret Johannsen, Bruno Schoch, Max M. Mutschler, Corinna Hauswedell, Jochen Hippler (Hg.)

Fluchtursachen in den Fokus: Verantwortung übernehmen

Die Flüchtlingsthematik spaltet Europa und die deutsche Gesellschaft. Großer Hilfsbereitschaft und Solidarität stehen wachsende Fremdenfeindlichkeit und nationalistische Abschottung gegenüber. Ist der Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts nur in guten Zeiten und nur für die Bürgerinnen und Bürger der EU da? Wir untersuchen die Defizite europäischer Einwanderungspolitik und die Gefährdungen für das Friedensprojekt Europa.

Krieg und Bürgerkrieg, Repression und Terror, Staatsversagen und soziale Perspektivlosigkeit treiben Millionen Verzweifelte dazu, woanders eine bessere Zukunft zu suchen. Viele hatten zunächst in den Nachbarstaaten Zuflucht gefunden. Den gefährlichen Weg nach Europa wagen sie, weil ein Ende der Gewalt zu Hause nicht in Sicht ist, die Hilfsmittel der UNO gekürzt wurden und die Lebensverhältnisse in Europa Hoffnung verheißen. Wie kann Europa Humanität gewährleisten und seiner Mitverantwortung für die Fluchtursachen gerecht werden?

Die Machtkämpfe in Syrien und im Irak haben sich zum größten Krieg der Gegenwart ausgeweitet. Teil des Konfliktgeschehens ist der Terror des selbsternannten Islamischen Staats (IS), entstanden auch als Reaktion auf westliche Hegemoniebestrebungen in der Region. Er inspiriert Gewalttäter in den europäischen Metropolen und verstärkt Misstrauen gegen muslimische Bürgerinnen und Bürger wie gegen Flüchtlinge. Wie können wir Terrorismus, Hass und Ausgrenzung wirksam entgegentreten?

Auch in Europa destabilisieren aggressive Machtpolitik, Renationalisierung und transnationale Gewaltakteure die bestehende Staatenordnung. Militärische Einmischung und neues Wettrüsten drohen die internationalen Beziehungen zu vergiften. Wie umgehen mit autoritären Regimen, wie einen zivilen Konfliktaustrag sicherstellen?

Das Friedensgutachten, gefördert von der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF), wird im Auftrag der fünf deutschen Friedensforschungsinstitute herausgegeben von Margret Johannsen, Bruno Schoch, Max M. Mutschler, Corinna Hauswedell und Jochen Hippler.

www.friedensgutachten.de


Auswahl



Geschichte: Forschung und Wissenschaft
Uwe Israel, Christian Jaser (Hg.)
Agon und Distinktion
Soziale Räume des Zweikampfs zwischen Mittelalter und Neuzeit

Wurde am Hof, beim Militär und in der Stadt der Vormoderne soziale Distinktion auch mittels Zweikampf hervorgebracht und kommuniziert? Dieser Frage wird hier mit einem offenen Begriff der zwischen Recht, Ritual und Sport changierenden agonalen Praktik nachgegangen, der das Fechten und Messerzücken ebenso einbezieht wie den pas d'armes und die vendetta. Gleichzeitig wird anhand von Fallbeispielen aus West-, Mittel- und Südeuropa sowie theoretischen Reflexionen zu klären versucht, wie der Übergang vom mittelalterlichen (Gerichts-)Zweikampf zum neuzeitlichen (Ehren-)Duell zu denken ist.

Prof. Dr. Uwe Israel ist seit 2010 Lehrstuhlinhaber für Mittelalterliche Geschichte an der Technischen Universität Dresden.

Dr. Christian Jaser ist seit 2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte II an der Humboldt-Universität zu Berlin.


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Aktuelle Meldungen

Politik

20.01.2016
Fachkatalog "Politikwissenschaft" erschienen!
Besonders hinweisen möchten wir auf den Bereich Friedens- und Konfliktforschung, der eine Teil der Internationeln Politik ausmacht.

Sie finden den Katalog hier auf der Homepage als PDF-Download. Gerne schicken wir Ihnen ein gedrucktes Exemplar zu.
Der Dank gilt allen Herausgeberinnen und Herausgebern sowie Autorinnen und Autoren, die das Zustandekommen des Verzeichnisses möglich gemacht haben.

Das Verzeichnis beinhaltet alle Titel des Fachs aus den vergangenen vier Jahren sowie Titel, die demnächst erscheinen werden.

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