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Der islamische Antisemitismus -- Yehuda Bauer

Der Kampf gegen die Juden basiert auf der Geschichte des Sieges des Propheten in den bitteren Kämpfen des 7. Jahrhunderts und dem daraus entstandenen radikalen Selbstverständnis. Der israelisch-palästinensische Konflikt ist durchaus real und wichtig, aber das Ziel ist nicht nur, Israel zu vernichten, also eine genozidale Einstellung, sondern alle Juden der Welt zu eliminieren. Radikaler Islamismus ist eine Gefahr nicht nur für Juden, sondern bedingt durch den genozidalen Willen für die Menschheit im Allgemeinen.

Er kann aber nicht effektiv von Nicht-Muslimen bekämpft werden. Die muslimische nicht-radikale oder anti-radikale Mehrheit ist die, die ihn niederringen kann, auch weil die überwiegende Mehrheit der Opfer dieses Radikalismus Muslime sind. Der Weg zu einer solchen Lösung kann nur durch Gleichberechtigung der Muslime als Einzelne und als Gesellschaft und einen resoluten Kampf gegen Islamophobie erreicht werden. Nur eine Allianz zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Demokraten könnte dieses Ziel erreichen.

(Yehuda Bauer)

Das Interview im Anhang führte Anja Reich im Herbst 2018.

Prof. emerit. Yehuda Bauer, geboren 1926 in Prag, lebt in Jerusalem, ist ein israelischer Historiker mit den Forschungsschwerpunkten Antisemitismus, Genozid und Holocaust. Er leitete das International Centre for Holocaust Studies am Yad Vashem und ist Ehrenvorsitzender der Task Force for International Coperationon Holocaust Education, Rememrance, and Research. 1998 erhielt er für seine Arbeit die höchste Auszeichnung Israels, den Israel-Preis.


Auswahl



Philosophie: Forschung und Wissenschaft
Walter Andreas Euler (Hg.)
Nikolaus von Kues - Denken im Dialog

Der Kardinal Nikolaus von Kues bzw. Nicolaus Cusanus (1401 - 1464) war der bedeutendste Philosoph des 15. Jahrhunderts und zugleich einer der einflussreichsten Kirchenpolitiker seiner Zeit. Neben seiner rastlosen Tätigkeit als Advokat von Fürsten und Päpsten, als Fürstbischof von Brixen und Kurienkardinal verfasste er philosophisch-theologische Schriften von historischem Rang. Ihn interessierten die großen Köpfe der europäischen Geistesgeschichte und die Intellektuellen seiner Zeit genauso wie die Alltagsprobleme der Gläubigen seines Tiroler Bistums. Besondere Beachtung verdient zudem die Tatsache, dass er einen Großteil seiner Schriften in Dialogform verfasste. Die 14 Beiträge dieses Bandes zeigen in exemplarischer Weise, dass Nikolaus von Kues sowohl ein Denker im Dialog als auch ein dialogischer Denker war.

Walter Andreas Euler, Prof. für Fundamentaltheologie und Ökumenische Theologie an der Theologischen Fakultät Trier, von 2007 bis 2016 Direktor des Instituts für Cusanus-Forschung in Trier und von 2008 bis 2016 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Cusanus-Gesellschaft

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Aktuelle Meldungen

3-643-14111-8

27.01.2020
Yehuda Bauer zum Gedenken an die Befreiung von Auschwitz
Zu den Gedenkfeierlichkeiten anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz in Jerusalem hielt Yehuda Bauer eine Rede vor rund 50 Staatsgästen aus aller Welt.

Der Rundfunk Berlin Brandenburg sendet ein Gespräch mit dem renommiertesten Holocaust-Forscher der Welt: Warum Antisemitismus eine Gefahr bleibt. Yehuda Bauer: Warum Antisemitismus eine Gefahr bleibt

In einem Interview mit der Berliner Zeitung kommentiert Yehuda Bauer, wie das Holocaust Gedenken politisch genutzt wird: Yehuda Bauer: yehuda-bauer-holocaust-gedenken-politisch-benutzt-wird-so-etwas-immer

Yehuda Bauers Veröffentlichungen im LIT Verlag:

Der islamische Antisemitismus. Eine aktuelle Bedrohung
Der islamische Antisemitismus

Wir Juden. Ein widerspenstiges Volk
Wir Juden - Ein widerspenstiges Volk

Jüdische Reaktionen auf den Holocaust
Jüdische Reaktionen auf den Holocaust

Der aktuelle Band:
Yehuda Bauer - Der islamische Antisemitismus
Eine aktuelle Bedrohung.
Mit einem Vorwort von Felix Klein.
Im Anhang: Es ist nicht wie 1933 - aber gefährlich

Der Kampf gegen die Juden basiert auf der Geschichte des Sieges des Propheten in den bitteren Kämpfen des 7. Jahrhunderts und dem daraus entstandenen radikalen Selbstverständnis. Der israelisch-palästinensische Konflikt ist durchaus real und wichtig, aber das Ziel ist nicht nur, Israel zu vernichten, also eine genozidale Einstellung, sondern alle Juden der Welt zu eliminieren. Radikaler Islamismus ist eine Gefahr nicht nur für Juden, sondern bedingt durch den genozidalen Willen für die Menschheit im Allgemeinen.
Er kann aber nicht effektiv von Nicht-Muslimen bekämpft werden. Die muslimische nicht-radikale oder anti-radikale Mehrheit ist die, die ihn niederringen kann, auch weil die überwiegende Mehrheit der Opfer dieses Radikalismus Muslime sind. Der Weg zu einer solchen Lösung kann nur durch Gleichberechtigung der Muslime als Einzelne und als Gesellschaft und einen resoluten Kampf gegen Islamophobie erreicht werden. Nur eine Allianz zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Demokraten könnte dieses Ziel erreichen. Der islamische Antisemitismus

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