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Friedensgutachten 2017 -- Bruno Schoch, Andreas Heinemann-Grüder, Corinna Hauswedell, Jochen Hippler, Margret Johannsen (Hg.)

Wie lässt sich Gewalt bändigen, wenn die kooperative Weltordnung zerfällt?

Schwere Turbulenzen bestimmen die internationale Politik. Die Ansätze für eine kooperative Weltordnung erodieren, die globale Ungleichheit nimmt zu, Hoffnungen auf das Völkerrecht sind zurückgeworfen. Syrien steht für das Versagen der Staatengemeinschaft, Kriegsverbrechen und massenhafte Gräueltaten zu unterbinden. Annahmen im Westen, man könne mittels Militär Bürgerkriege eindämmen oder gar Demokratie erzwingen, haben sich nach den Erfahrungen in Afghanistan, im Irak und in Libyen verflüchtigt. Russland agiert in der Ukraine revisionistisch und führt in Syrien einen Krieg um den eigenen Großmachtstatus. Donald Trumps Wahl markiert eine Zäsur ins Ungewisse. Mit dem Motto "America first" verabschieden sich die USA von ihrer seit 1941 verfolgten Weltordnungspolitik und scheinen Protektionismus an die Stelle multilateraler Zusammenarbeit setzen zu wollen.

Wir fragen, wie sich Gewaltkonflikte unter diesen Bedingungen bändigen lassen. Die EU, von Nationalisten und europafeindlichen Populisten mächtig unter Druck, muss sich den dramatisch veränderten Herausforderungen von innen und auch von außen stellen. Nolens volens wachsen Gewicht und Verantwortung Deutschlands in Europa und in der internationalen Politik. Welche Strategien und Instrumente taugen, um Gewaltexzesse zu verhindern und solidarisches und friedensförderliches Handeln auf den Weg zu bringen? Dazu analysieren wir eine Reihe von Friedensprozessen und -verhandlungen. In Kolumbien immerhin keimt Hoffnung, es könne gelingen, einen der langwierigsten Bürgerkriege zu beenden.

Das Friedensgutachten, gefördert von der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF), wird im Auftrag der fünf deutschen Friedensforschungsinstitute herausgegeben von Bruno Schoch, Andreas Heinemann-Grüder, Corinna Hauswedell, Jochen Hippler und Margret Johannsen.

www.friedensgutachten.de


Auswahl



Geschichte: Forschung und Wissenschaft
Helmut Feld
Essays zur europäischen Religions- und Kulturgeschichte
Kritische Blicke auf Personen und Epochen

Die in dem vorliegenden Band gesammelten Studien zeigen einen Querschntt durch vier Jahrzehnte kritischer Beschäftigung mit Themen der christlichen Religionsgeschichte: vom Urchristentum (Paulus) über die Epoche der Kirchenväter (Augustinus), Humanismus (Erasmus), Renaissance (Piero dela Francesca, Michelangelo), Reformation (Luther, Calvin), Barock (Bernini) bis zur Gegenwart.

Alle Beiträge lassen den gegenüber herrschenden Tendenzen der Forschung durchaus originellen und eigenwilligen Stand des Autors in Duktus und Methode erkennen.

Helmut Feld, geb. 1936, Honorar-Professor für Historische Theologie (Universität des Saarlandes); Mitglied der Internationalen Kommission für die Herausgabe der Werke J. Calvins.

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Aktuelle Meldungen

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Soziologie - 07.06.2017
Buchpräsentation und Diskussion
Ruud Koopmans: Assimilation oder Multikulturalismus?

Wann? Mittwoch, 21. Juni 2017, 17.00 Uhr

Wo? Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Reichpietschufer 50
10785 Berlin-Tiergarten
Raum A 300
Veranstalter:Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Begrüßung: Jutta Allmendinger, Präsidentin des WZB

Wovon hängt es ab, ob die Integration von Zuwanderern gelingt oder ob Parallelgesellschaften entstehen? Mit dieser Frage setzt sich der Migrationsforscher Ruud Koopmans seit Jahrzehnten auseinander. Ursprünglich überzeugt von der Integrationspolitik seiner Heimat Niederlande, die der Kultur, der Sprache und der Selbstorganisation der Zuwanderer großen Raum gibt und Einbürgerung leicht macht, plädiert Koopmans inzwischen dafür, von Zuwanderern klare Anstrengungen zur Integration in die Mehrheitsgesellschaft zu verlangen.

In seinem gerade erschienenen Buch Assimilation oder Multikulturalismus berichtet Ruud Koopmans von seiner Forschung, die in Deutschland, den Niederlanden und darüber hinaus oft kontrovers diskutiert wird. Was ist die Rolle von Kultur für die Integration? Brauchen wir so etwas wie eine Leitkultur, oder müssen wir uns als multikulturelle Gesellschaft neu definieren? Was sind die Ursachen von islamischem Fundamentalismus und Extremismus?

Ruud Koopmans stellt ausgewählte Ergebnisse seiner Forschung an diesem Abend im WZB vor und lädt zur Diskussion ein.

Ruud Koopmans ist seit 2007 Direktor der Abteilung Migration, Integration, Transnationalisierung am WZB, Gastprofessor für Politische Wissenschaften an der Universität Amsterdam und lehrt als Professor für Soziologie und Migrationsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 19. Juni 2017 an Maike Burda, E-Mail: maike.burda@wzb.eu

Assimilation oder Multikulturalismus?

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