Ralf Jürgen Ostendorf

Erfolgsanalyse ausgewählter ostasiatischer Staaten

Reihe: Strukturen der Macht
Erfolgsanalyse ausgewählter ostasiatischer Staaten
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  • 978-3-8258-2868-9
  • 2
  • 1996
  • 224
  • broschiert
  • 19,90
Gibt es für die wirtschaftlichen Erfolge ostasiatischer Staaten plausible Erklärungsmodelle, die... mehr
Klappentext
Gibt es für die wirtschaftlichen Erfolge ostasiatischer Staaten plausible Erklärungsmodelle, die man anhand des Schlagworts "Konfuzianismus" und Marktwirtschaft festmachen kann? Anhand einer Makrobetrachtung ökonomischer und demographischer Daten werden gewisse statistische Sicherheiten aus der "Realität" des Zahlenmaterials gewonnen. Es geht jedoch um eine Erklärung, die durch ökonometrische Analysen allein nicht begründet werden kann. Bei Japan, Südkorea, Hongkong, Taiwan, Singapur und vor allem bei China sind gemeinsame kulturspezifische Gegebenheiten als "mögliche" Erfolgsgründe anzunehmen, die sich einer "gewöhnlichen" Wirtschaftsanalyse entziehen. Marktstrategisch wird die Frage gestellt, welcher Handlungsspielraum dem Westen zur Verfügung steht. Denn während es im Westen religiös und politisch bestimmte Strukturen waren, die das Bürgertum und den Welthandel revolutionierten, kann dieses Modell nicht einfach auf China übertragen werden. Nur der Zwang, politisch zu überleben, brachte die chinesischen Führer dazu, die wirtschaftlichen Aktivitäten seiner Bürger zuzulassen. Alle bisher diskutierten Erklärungsansätze konnten die wahren Ursachen für wirtschaftlichen Aufschwung nur unvollständig wiedergeben. China hat den Kapitalismus adaptiert und politische Rahmenbedingungen geschaffen, die es einstweilen noch nicht zurückgezogen hat.
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