Juliane Wolf

Depositenverträge, Einlagensicherung und die Vermeidung von Bank-Runs

Reihe: ifk edition
Depositenverträge, Einlagensicherung und die Vermeidung von Bank-Runs
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  • 978-3-8258-4136-7
  • 4
  • 1999
  • 576
  • broschiert
  • 40,90
Aufsichtsrechtliche Diskussionen werden häufig von der Auffassung geleitet, daß Banksysteme... mehr
Klappentext
Aufsichtsrechtliche Diskussionen werden häufig von der Auffassung geleitet, daß Banksysteme grundsätzlich zur Instabilität neigen und deshalb mit der Gefahr verbunden sind, Einleger und Volkswirtschaft zu schädigen. Als Konsequenz wird mit der Einrichtung von Einlagenversicherungssystemen die Verhinderung von Bank-Runs angestebt. Die vorliegende Arbeit hinterfragt die Sinnhaftigkeit solch pauschaler Vorstellungen und zeigt in einer Vielzahl von Szenarien auf, daß Bankregulierung differenzierter betrieben werden muß, wenn sie im Sinne eines gesamtwirtschaftlichen Optimums gestaltet werden soll. So wird in einer modelltheoretischen Analyse beispielsweise nachgewiesen, daß sowohl eine grundsätzliche Vertretung der Einlegerinteressen durch eine Bankenaufsicht als auch eine prinzipielle Run-Verhinderung nicht sinnvoll sein muß. Und selbst wenn es vorteilhaft ist, einen Run abzuwenden, ist es nicht immer wünschenswert, daß dies durch Einlagensicherungssysteme erfolgt: mit der Gestaltung von Depositenverträgen zwischen Kreditinstituten und Einlegern existieren vielmehr Selbstregulierungsmechanismen, die Einlagensicherungssystemen zu der Notwendigkeit, u. U. die Korrelation der Rückflüsse zwischen den Kreditinstituten von staatlicher Seite zu beeinflussen und bietet einer Bankenaufsicht die Möglichkeit zur Durchsetzung ihrer Eigeninteressen, die nicht zwangsläufig im gesamtwirtschaftlichen Interesse liegen.
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