Mechthild Podzeit

Widerstand zum Exil im Exil: Alice Rühle-Gerstel und Leo Trotzki in Mexiko

Anhand des Tagebuchs der Autorin: "Kein Gedicht für Trotzki". Alice Rühle-Gerstel zum 75. Todestag
Reihe: edition:forschung
Widerstand zum Exil im Exil: Alice Rühle-Gerstel und Leo Trotzki in Mexiko
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Varianten:

  • 978-3-86435-028-3
  • 2020
  • 128
  • broschiert
  • 39,90
Diese Arbeit soll an Frau Alice Rühle-Gerstel erinnern, indem sie das Leben der Schriftstellerin... mehr
Klappentext

Diese Arbeit soll an Frau Alice Rühle-Gerstel erinnern, indem sie das Leben der Schriftstellerin Rühle-Gerstel im Widerstand bis zum Exil im Exil beleuchtet.
Alice Gerstel, 1894 in Prag geboren, Studium ebendort und in München, Heirat mit Otto Rühle in Deutschland, Emigration von Dresden zurück nach Prag. Nach Mexiko ins Exil (1935/36). Dort Zusammentreffen (1937) mit dem Verbannten Leo Trotzki (1940): Freundschaft und Bruch! Mord des Leo Trotzki durch Stalin (1940); natürlicher Tod Otto Rühles; Suizid Alice Rühle-Gerstels (beides 1943).
Alice Rühle-Gerstels Werk spiegelt nicht nur ihre fünf kulturellen Identitäten wider – die altösterreichische, die tschechoslowakische, die deutsche, die mexikanische und die jüdische –, sondern auch die intellektuelle internationale Vernetzung. Als assimilierte Jüdin wurde sich die Autorin ihrer Herkunft erst durch die Nürnberger Gesetze bewusst. Ihr Lebenswerk kann im Grunde in drei Perioden eingeteilt werden: in die populärwissenschaftliche Periode in Deutschland, in die journalistische in Prag und in die literarische in Mexiko.

Mechthild Podzeit, BA MA. In Bremen geboren, lebt als Österreicherin und Deutsche in Wien. Als Schriftstellerin und Autorin zahlreicher Bücher Studium der Deutschen Philologie an der Hauptuniversität Wien. Erweiterungscurricula in Theologie.

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