Theresia Heimerl

Frauenmystik - Männermystik?

Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Darstellung von Gottes- und Menschenbild bei Meister Eckhart, Heinrich Seuse, Marguerite Porete und Mechthild von Magdeburg
Reihe: Mystik und Mediävistik
Frauenmystik - Männermystik?
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  • 978-3-8258-5935-5
  • 1
  • 2002
  • 336
  • broschiert
  • 25,90
Schreiben Mystikerinnen des Spätmittelalters anders über Gott und den Menschen als Mystiker und... mehr
Klappentext
Schreiben Mystikerinnen des Spätmittelalters anders über Gott und den Menschen als Mystiker und schreiben sie in der Weise anders, wie es feministische Theologie für weibliche Gottes- und Menschenbilder behauptet?

Der vorliegende Band versucht die Frage nach der Angemessenheit feministischer Theorien für die Interpretation mystischer Schriften des Mittelalters in einer vergleichenden Textuntersuchung zu beantworten. Die Aussagen Mechthilds von Magdeburg, Marguerite Poretes, Meister Eckharts und Heinrich Seuses werden zu verschiedenen Themenbereichen wie Gottes- und Menschenbild, Geschlechterverhältnis, Ethik, Selbstverständnis und Unio mystica untersucht und miteinander verglichen. Die kritische Auseinandersetzung mit der Frage nach geschlechtsspezifischer Mystik zeigt die Notwendigkeit eines differenzierten Umgangs feministischer Forschung mit den historischen Quellen wie mit den eigenen Denkvorgaben auf.

Dr. phil. Dr. theol. Theresia Heimerl, geb. 1971, seit 2001 Assistentin am Institut für Religionswissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz; Forschungsschwerpunkte: Religionen der Spätantike, Körper und Religion.
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