Werner Krämer/Karl Gabriel/Norbert Zöller (Hg.)

Neoliberalismus als Leitbild für kirchliche Innovationsprozesse?

Arbeitgeberin Kirche unter Marktdruck
Reihe: Studien zur christlichen Gesellschaftsethik
Neoliberalismus als Leitbild für kirchliche Innovationsprozesse?
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  • 978-3-8258-4730-6
  • 3
  • 2001
  • 232
  • broschiert
  • 15,90
In die Spardiskussion kirchlicher Einrichtungen und caritativer Dienste schleichen sich immer... mehr
Klappentext
In die Spardiskussion kirchlicher Einrichtungen und caritativer Dienste schleichen sich immer mehr Grundsätze der neoliberalen Gesellschafts- und Wohlfahrtsreform ein. Nur der Einzug der Marktgesetze in die kirchlichen Einrichtungen und die Flexibilisierung und Deregulierung der Arbeitsverhältnisse könne brauchbare Lösungen für die drängenden Probleme bringen.

Demgegenüber verweisen die Autoren dieses Bandes auf die Untauglichkeit der neoliberalen Denkmuster und Doktrinen als Leitbild für kirchliche Reform- und Innovationsprozesse. Statt auf Ausweitung von Markt und Konkurrenz setzen sie auf die Verbesserung der Qualität personennaher Dienste, auf den Aufbau und die Pflege eines egalitären, interaktiven Verhältnisses zwischen "Dienstleistern" und "Klienten" und auf funktionierende Beteiligungs-, Vertretungs- und Mitbestimmungsrechte der kirchlichen Mitarbeiter.

Dieses Buch will einen kontinuierlichen Diskurs initiieren über Profil und unverzichtbare Optionen der Modernisierung kirchlich getragener sozialer Dienste unter dem Anspruch des christlichen Sendungsauftrags.

Werner Krämer ist Privatdozent für Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Mainz.

Karl Gabriel ist Professor für Soziolethik an der Universität Münster.

Norbert Zöller ist Mitarbeiter am Sozialinstitut der Erzdiözese Paderborn, Kommende, Dortmund.
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