Constanze Giese

Die Patientenautonomie zwischen Paternalismus und Wirtschaftlichkeit

Das Modell des "Informed Consent" in der Diskussion
Reihe: Studien der Moraltheologie
Die Patientenautonomie zwischen Paternalismus und Wirtschaftlichkeit
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  • 978-3-8258-5771-9
  • 22
  • 2002
  • 208
  • broschiert
  • 20,90
Auch im Krankheitsfall die Kontrolle über das eigene Leben behalten, selbst bestimmen, was und... mehr
Klappentext
Auch im Krankheitsfall die Kontrolle über das eigene Leben behalten, selbst bestimmen, was und wieviel an Therapien: Der Informed Consent, deutsch auch "Selbstbestimmungsaufklärung", scheint das geeignete Mittel, um den Patienten ihre Autonomie zu sichern. Trotzdem ist im medizinischen Alltag nicht viel von der Patientenautonomie zu spüren, viele Arzte begegnen dem Informed Consent bis heute mit Skepsis. Die Aufklärung der Kranken leidet unter offensichtlicher Zeitnot und verdeckter Rationierung. Auch der medizinische Paternalismus vergangener Zeiten gewinnt unter bestehendem Kostendruck wieder an Bedeutung. Doch bietet nicht gerade der Zwang zu bewußterem Umgang mit medizinischen Gütern Anlass, die bestehenden Mechanismen der Entscheidungsfindung im Gesundheitswesen zu überdenken?

Constanze Giese, Krankenschwester, Dr. theol., Professorin im Kirchendienst für das Lehrgebiet Sinnfragen und Menschenbild an der Kath. Stiftungsfachhochschule München
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