Sun-Ryol Kim

Die Vorgeschichte der Trennung von Staat und Kirche in der Weimarer Verfassung von 1919

Eine Untersuchung über das Verhältnis von Staat und Kirche in Preußen seit der Reichsgründung von 1871
Reihe: Hamburger Theologische Studien
Die Vorgeschichte der Trennung von Staat und Kirche in der Weimarer Verfassung von 1919
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  • 978-3-8258-2833-6
  • 13
  • 1996
  • 328
  • broschiert
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Die Weimarer Verfassung von 1919 sah eine Trennung von Staat und Kirche vor, eine Trennung, die... mehr
Klappentext
Die Weimarer Verfassung von 1919 sah eine Trennung von Staat und Kirche vor, eine Trennung, die jedoch nicht vollständig war und deshalb auch "hinkende" Trennung (U. Stutz) genannt wurde.

Einerseits war deutlich, wie schwierig für die Kirche die Trennung vom bisherigen Staatskirchentum sein würde. Andererseits wurden die eingebrachten neuen Verfassungsregelungen im allgemeinen begrüßt und sogar angestrebt. Diese Offenheit für eine Trennung vom Staat war keine unmittelbare Reaktion auf das Jahr 1918 und den Untergang der Monarchie. Denn bereits vor der Revolution konnte man - nicht nur auf politischem, sondern auch auf kirchlichem Feld - deutliche Tendenzen wahrnehmen, die zunehmend eine Trennung von Staat und Kirche propagierten und alles daransetzten, hierfür den Boden zu bereiten.

Das Hauptinteresse der vorliegenden Arbeit richtet sich auf die Frage, wie sich in der evangelischen Kirche bereits vor 1918 das Verhältnis zum Staat - im Hinblick auf die Trennung von Staat und Kirche bzw. hinsichtlich größerer Selbständigkeit der Kirche vom Staat - entwickelt hat.
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