Uwe Stenglein-Hektor

Religion im Bürgerleben

Eine frömmigkeitsgeschichtliche Studie zur Rationalitätskrise liberaler Theologie um 1900 am Beispiel Wilhelm Herrmann
Reihe: Studien zur systematischen Theologie und Ethik
Religion im Bürgerleben
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  • 978-3-8258-3103-5
  • 8
  • 1997
  • 280
  • broschiert
  • 30,90
Die vorliegende Studie entwirft einen theologiegeschichtlichen Längsschnitt der... mehr
Klappentext
Die vorliegende Studie entwirft einen theologiegeschichtlichen Längsschnitt der deutschsprachigen liberalen Theologie in den Jahrzehnten vor und nach 1900. Am Beispiel des systematischen Theologen Wilhelm Herrmann (1846 - 1922) werden nicht nur Entwicklungslinien eines theologischen Lebenswerkes in seiner Zeit, sondern zugleich Motive und Verlaufsformen eines tiefgreifenden, kollektiven Umbruchs im theologischen Denken sichtbar. Beides zusammen erweist sich als das Ergebnis eines mentalitätsgeschichtlichen Wandels im Symbolhaushalt zeitgenössischer Welt- und Selbstdeutung: Nicht erst die politischen und sozialen Katastrophen von 1914 an, sondern bereits dieser Wandel in den Jahrzehnten zuvor hat nachhaltig das Profil liberaler Theologie in der Moderne bestimmt. Er erweist sich als richtungsweisend für Form und Inhalt des theologischen Gesprächs bis heute.
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