Frank M. Hinz

Planung und Finanzierung der Speicherstadt in Hamburg

Gemischtwirtschaftliche Unternehmensgründungen im 19. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der Hamburger Freihafen-Lagerhaus-Gesellschaft
Reihe: Veröffentlichungen des Hamburger Arbeitskreises für Regionalgeschichte (HAR)
Planung und Finanzierung der Speicherstadt in Hamburg
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  • 978-3-8258-3632-0
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Das "Dreikaiserjahr" 1888 stellt nicht nur eine Zäsur in der deutschen Geschichte dar, sondern... mehr
Klappentext
Das "Dreikaiserjahr" 1888 stellt nicht nur eine Zäsur in der deutschen Geschichte dar, sondern es war auch bedeutsam für Hamburgs Schicksal. Obwohl die Hamburger in jenem Jahr den Anschluß ihrer Freien und Hansestadt an das deutsche Zollgebiet hinnehmen mußten, konnten sie dank geschickter Verhandlungen jedoch einen großzügigen Freihafen behalten. Dieser Freihafen, der sich noch immer auf Zollprivilegien des Kaisers Barbarossa aus dem Jahr 1189 stützt, prägt bis in unsere Zeit hinein die Stadt. Um der Kaufmannschaft die sich anbahnende epochale Umwälzung zu erleichtern und den wohlstandbringenden Handel zu fördern, wurde im März 1885 im Rahmen eines "Generalplans zur Ausführung des Zollanschlusses" die Hamburger Freihafen-Lagerhaus-Gesellschaft (heute: HHLA) gegründet. Im Vorfeld dieses umfangreichen Projekts zur Schaffung der markanten Speicherstadt an der Elbe kam es über dessen konkrete Durchführung zu zähen Auseinandersetzungen zwischen der hamburgischen Regierung, der Bürgerschaft, mehreren Banken, der Handelskammer und vielen Unternehmern, bis sich schließlich der Senat und die Norddeutsche Bank mit ihrem Konzept einer gemischtwirtschaftlichen Unternehmung durchsetzen konnten.

Hier wird ein interessanter Abschnitt der Hamburger Wirtschaftsgeschichte mit ausführlichen Hinweisen auf ähnliche Vorhaben lebendig dargestellt.

Der Autor ist Steuerberater und arbeitet in Hamburg und Mailand bei einer internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
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