Dietmar Köster

Strukturwandel und Weiterbildung älterer Menschen

Eine Studie des neuen alters im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW
Reihe: Dortmunder Beiträge zur Sozial- und Gesellschaftspolitik
Strukturwandel und Weiterbildung älterer Menschen
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  • 978-3-8258-3881-1
  • 18
  • 1998
  • 216
  • broschiert
  • 17,90
Die alternde Gesellschaft ist in aller Munde und in zunehmender Weise Gegenstand... mehr
Klappentext
Die alternde Gesellschaft ist in aller Munde und in zunehmender Weise Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtungen. Als selbständige Teildisziplin der Gerontologie etabliert sich in zunehmender Weise die Geragogik, die sich zum einen mit der Bildung älterer Menschen und zum andern mit der Weiterbildung von Beschäftigten aus der Altenarbeit befaßt. Auch wenn in der Soziologie z.T. vor der Gefahr einer Pädagogisierung gewarnt wird, ist grundsätzlich die Erkenntnis weitgehend unstrittig, daß Bildung im Alter positive Auswirkungen auf den einzelnen in seiner Persönlichkeitsentwicklung hat.

Es gibt viele praktische Beispiele in der Altenbildung, die in ihrer Konzeption im wesentlichen darauf ausgelegt sind, Unterstützung bei der Bewältigung des Übergangs von Erwerbsleben zum Ruhestand im Sinne individueller Wachstumsprozesse und Lebenszufriedenheit zu geben.

Als weitgehendes Desiderat ist eine gewerkschaftlich ausgerichtete Altenbildungsarbeit zu betrachten, die explizit einen emanzipatorischen Anspruch formuliert, indem auf die Traditionen und die Politik der Arbeiterbewegung Bezug genommen wird, um die Senioren zu ermuntern, sich an demokratischen Partizipationsprozessen zu beteiligen. Die älteren Menschen stellen vor dem Hintergrund des demograpischen Wandels ein enormes Demokratisierungspotential dar. Wollen die Gewerkschaften mit ihren Vorstellungen die Mehrheit der Menschen überzeugen und gewinnen, werden die älteren Menschen in Zukunft eine eminent große Bedeutung erhalten.

In dem Band werden am Beispiel der Bildungsarbeit des neuen alters Tendenzen beschrieben und weitere Aufgabenstellungen verdeutlicht, um das noch im großen Maße unbearbeitete Feld einer gewerkschaftlichen Seniorenbildungsarbeit zu bestellen.
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