Arno Georg, Frerich Frerichs

Ältere Arbeitnehmer in NRW

Betriebliche Problemfelder und Handlungsansätze
Reihe: Dortmunder Beiträge zur Sozial- und Gesellschaftspolitik
Ältere Arbeitnehmer in NRW
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  • 978-3-8258-4399-8
  • 24
  • 1999
  • 216
  • broschiert
  • 20,90
Bedingt durch den demografischen Wandel in der Bundesrepublik und die damit verbundene... mehr
Klappentext
Bedingt durch den demografischen Wandel in der Bundesrepublik und die damit verbundene zukünftige Verknappung junger Erwerbstätiger wird das durchschnittliche Alter der Erwerbstätigen vermutlich steigen. Gleichzeitig suggeriert die derzeitige Struktur der Modernisierung von Industrie-, Verwaltungs- und Dienstleistungsorganisationen nicht selten die Nutzlosigkeit von Kompetenz und Leistungsfähigkeit älterer ArbeitnehmerInnen.

Untersuchungen jener "problematischen" Personengruppe haben bereits deutlich gemacht, daß es beim "Altern" weder allein um medizinisch-biologische Leistungskriterien noch um eine bloße Veränderung der Konfiguration von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Arbeitsdisposition geht. Vielmehr sind Alter und Altern auch im Erwerbsleben sozial konstituiert. Einige dieser komplexen Eigenschaftszuschreibungen und Rollenerwartungen aus der betrieblichen Sicht von Betriebsinhabern und Personalmanagern will die vorliegende Studie präsentieren.

Ziel war es, eine systematische und zugleich auch detaillierte Analyse betrieblicher Problemwahrnehmungsmuster in Zusammenhang mit dem demografischen Wandel durchzuführen und damit Informationen zur betrieblichen Beschäftigungssituation "Älterer" vor dem spezifischen wirtschaftsstrukturellen Hintergrund in Nordrhein-Westfalen für eine zukunftsorientierte beschäftigungs- und arbeitspolitische Diskussion zu schaffen.

Als bedeutend für die Bewältigung des demografischen Wandels müssen den Untersuchungsergebnissen zufolge auf betrieblicher Ebene die Bereiche Arbeitsorganisations- und Geschäftsfeldentwicklung, Qualifizierungs- und Gesundheitspolitik, Arbeitszeitgestaltung sowie Lohn- und Leistungspolitik angesehen werden. Hierzu liegen ernüchternde empirische Befunde wie auch Modelle guter betrieblicher Praxis vor.
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