BildKörper

Verwandlungen des Menschen zwischen Medium und Medizin
Reihe: Germanistik
BildKörper
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  • 978-3-8258-3874-9
  • 18
  • 1998
  • 280
  • broschiert
  • 19,90
Den Körper aufzeichnen, bezeichnen - das ist nicht nur die Aufgabe der Medizin, auch die... mehr
Klappentext
Den Körper aufzeichnen, bezeichnen - das ist nicht nur die Aufgabe der Medizin, auch die Literatur beschäftigt sich mit dem Körper. Beide, Medizin und Literatur, haben es mit dem Problem zu tun, welcher Körper erscheint, wenn er aus seinem biologischen Sein in ein symbolisches System transformiert wird. Die Beiträge in diesem Band beschäftigen sich aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive mit Bildern, die vom Menschen gemacht werden und die auf diese Weise den Menschen als Erkennbares erzeugen. Sie thematisieren Bilder in einem mehrfachen Sinne: Ikonografie, Fotografie und gerechnetes Bild, literarisch evoziertes Bild und unsichtbares Vorstellungsbild. An Gegenständen aus der Zeit von ungefähr 1800 bis heute wird jene Spannung erörtert, die aus der Medialisierung des Körpers entspringt und die ihn in eine kulturelle Sache verwandelt. Medizin, Literatur und Kunst stehen dabei nicht als eigensinnige Bereiche nebeneinander. Die Beiträge dieser Sammlung widmen sich den Bewegungen von Sphäre zu Sphäre, von Diskurs zu Diskurs und den Stellen, an denen sie sich kreuzen. Dieses kulturwissenschaftliche Konzept, das die Risse und Räume zwischen den Systemen im Auge hat, soll ein Beitrag zu einer Kulturwissenschaft der Zwischenräume sein.

Marianne Schuller ist Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Hamburg.

Claudia Reiche und Gunnar Schmidt sind wissenschaftliche Mitarbeiter an der Universität Hamburg.
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