Bernadette Lorenzen

Schranken für die rechtliche Bewertung innerhalb der schiedsgutachterlichen Tätigkeit

Gewähleistung der Privatautonomie im Spannungsverhältnis zur verfahrensrechtlichen Stellung des Schiedsgutachters
Reihe: Deutsches und internationales Wirtschaftsrecht
Schranken für die rechtliche Bewertung innerhalb der schiedsgutachterlichen Tätigkeit
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Erscheint in Kürze

  • 978-3-643-14306-8
  • 60
  • 2019
  • 208
  • gebunden
  • 44,90
Nicht "wann ist ein Mensch tot?", sondern "wie schafft es eine Gesellschaft, Sicherheit und... mehr
Klappentext
Nicht "wann ist ein Mensch tot?", sondern "wie schafft es eine Gesellschaft, Sicherheit und Gewißheit darüber herzustellen, ob ein Mensch bereits zu den Toten oder noch zu den Lebenden gehört bzw. gehören soll?" - so lautet vereinfacht formuliert die soziologische Leitfrage dieser diskursanalytischen Untersuchung zu jenen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen und Grenzziehungsproblematiken in der gesellschaftlichen Konstruktion und kulturellen Deutung von Sterben und Tod, wie sie in der öffentlichen Diskussion um Hirntod-Definition und Organtransplantation der deutschen Transplantationsgesetzgebung vom Dezember 1997 vorausgingen. Entgegen der häufig formulierten Annahme einer wachsenden Tabuisierung und Verdrängung des Todes in modernen Gesellschaften zeigt die Analyse eine neue gesellschaftliche Moralisierung und Vereinnahmung des "guten Todes" als Kehrseite des "schlechten Sterbens" im Kontext eines spät- bzw. postmodernen Gesundheitsregimes.

Werner Schneider ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München und arbeitet vor allem auf den Gebieten Medizinsoziologie, Kultursoziologie und Familiensoziologie.
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