Stephan Schill

Der Einfluß der Wettbewerbsideologie des Nationalsozialismus auf den Schutzzweck des UWG

Eine rechtshistorische Untersuchung zur Politisierung des Wettbewerbsrechts durch den Schutz der Allgemeinheit
Reihe: Augsburger Schriften zur Rechtsgeschichte
Der Einfluß der Wettbewerbsideologie des Nationalsozialismus auf den Schutzzweck des UWG
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  • 978-3-8258-8235-7
  • 2
  • 2004
  • 112
  • broschiert
  • 14,90
Die Arbeit zeigt, inwieweit sich die Dogmatik zum Schutzzweck des UWG unter dem Einfluß des... mehr
Klappentext
Die Arbeit zeigt, inwieweit sich die Dogmatik zum Schutzzweck des UWG unter dem Einfluß des Nationalsozialismus veränderte. Sie stellt die Grundprinzipien der Wettbewerbsordnung im Dritten Reich dar und illustriert, wie Wirtschaft und Gewerbefreiheit unter staatliche Kontrolle gerieten. Dies geschah auch über die wettbewerbsrechtliche Generalklausel und den neu entwickelten Schutz von Allgemeininteressen. Diese öffneten das Tor für eine richterrechtliche Politisierung des UWG, die noch heute in der Rechtsprechung fortwirkt und einen Fremdkörper in einem modernen Wettbewerbsrecht darstellt. Gerade vor dem historischen Hintergrund muß der Schutz der Allgemeinheit als Schutzzweck des UWG in Frage gestellt werden.
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