Stefan F. Schulz

Reprogenetik zwischen Forschungsfreiheit und Freiheitsstrafe

Recht und Ethik der Embryonenforschung in Großbritannien - Anstöße für ein Ordnungsmodell in Deutschland?
Reihe: Medizin - Recht - Wirtschaft
Reprogenetik zwischen Forschungsfreiheit und Freiheitsstrafe
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  • 978-3-8258-0800-6
  • 2
  • 2008
  • 456
  • broschiert
  • 49,90
Haben Embryonen, Gameten und Stammzellen eine Würde oder einen Preis? Hat die geklonte Hautzelle... mehr
Klappentext
Haben Embryonen, Gameten und Stammzellen eine Würde oder einen Preis? Hat die geklonte Hautzelle Menschenrechte? Darf eine Geburt allein der Rettung eines Geschwisters dienen? Welche Mittel heiligt der medizinische Zweck?

Die Antworten Deutschlands und Großbritanniens scheinen unvereinbar: hier strafrechtlich repressiv, dort flexibel präventiv. Europa kann auf eine Verständigung nicht verzichten. Die Arbeit legt historische und ethische Wurzeln des britischen Rechts der Reproduktionsmedizin, Embryonenforschung, PID und des Klonens frei. Nachgewiesen werden Einflüsse des Utilitarismus, der Jahrhunderte alten Rechtsprechung und des Selbstverständnisses Großbritanniens.

Für Deutschland sucht die Arbeit auf dem Boden des Grundgesetzes nach Ordnungsstrukturen, um die Regelungslücken des Embryonenschutzgesetzes zu vermeiden. Pars pro toto entsteht ein Beitrag zur Diskussion um Freiheit und Verantwortung der Wissenschaft.

Stefan Schulz studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Trier und Nancy. Die Arbeit entstand im Biomedical Forum der Universität von Oxford. Der Verfasser arbeitet als Rechtsanwalt im Medizin- und Arzneimittelrecht.
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