Christian Sigrist

Regulierte Anarchie

Untersuchungen zum Fehlen und zur Entstehung politischer Herrschaft in segmentären Gesellschaften Afrikas
Reihe: Kulturelle Identität und politische Selbstbestimmung in der Weltgesellschaft
Regulierte Anarchie
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Varianten:

  • 978-3-8258-3513-8
  • 12
  • 2005
  • 336
  • broschiert
  • 10,90
Dieser 1967 erstmals erschienene Beitrag zur Rechts- und Herrschaftssoziologie ist zunächst eine... mehr
Klappentext
Dieser 1967 erstmals erschienene Beitrag zur Rechts- und Herrschaftssoziologie ist zunächst eine kritische Darstellung der social anthropology, welche nicht nur die ethnologische und soziologische Fachdiskussion, sondern auch die politische Debatte in Deutschland beeinflußt hat. Sigrist untersucht die Mechanismen, die in den herrschaftslosen Gesellschaften Afrikas ein geregeltes Zusammenleben ermöglichen, die Bedingungen, unter denen in derartigen Gesellschaften Herrschaft entsteht, sowie die Konflikte zwischen den segmentären Gesellschaften und den kolonialen wie postkolonialen Staatsapparaten. In einem ausführlichen Vorwort zur dritten Auflage wird die prinzipielle Gültigkeit der Analysen der social anthropology nachgewiesen. Vor dem Hintergrund aktueller Krisen in der sich formierenden Weltgesellschaft wird die Bedeutung der Konzeption der Regulierten Anarchie für eine zukunftsoffene politische Anthropologie aufgezeigt.

Dem Text der dritten Auflage wird ein Beitrag zu einem 2002 in Leipzig organisierten Kolloquium vorangestellt. Er prõzisiert eine kritische Sicht der Entwicklung der Theorie segmentõrer Gesellschaften und dokumentiert deren aktuelle Relevanz.

Christian Sigrist ist em. Professor für Soziologie an der Universität Münster.
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