Rolf Lange

Südafrika auf dem Weg zur Demokratie

Föderalismus als Option der Konsolidierung?
Reihe: Studien zur Politikwissenschaft /Abteilung D: Schwerpunkt Asien und Afrika
Südafrika auf dem Weg zur Demokratie
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  • 978-3-8258-3746-7
  • 1
  • 1998
  • 280
  • broschiert
  • 25,90
Die beeindruckenden Bilder von den ersten demokratischen Wahlen Südafrikas gingen um die Welt... mehr
Klappentext
Die beeindruckenden Bilder von den ersten demokratischen Wahlen Südafrikas gingen um die Welt und erfüllten viele mit Euphorie und Optimismus. Jedoch: eine freie Wahl allein ist kein Garant für eine stabile Demokratie. Nur wenn es gelingt, die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Gegensätze zu überwinden, die die Apartheid hinterlassen hat, ist es möglich, die Demokratie zu konsolidieren. Dieses Buch ist dem demokratischen Übergangsprozeß in Südafrika gewidmet. Eine tragende Rolle spielte hierbei die Auseinandersetzung, ob die neue Ordnung zentralistisch oder dezentral/föderativ gestaltet werden sollte. Bei der Analyse dieser Föderalismusdebatte werden u. a. folgende Schwerpunkte gesetzt: Welche Positionen nahmen die maßgeblichen Akteure in der Dynamik des Verhandlungsprozesses ein? Mit welchen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen ist das `neue Südafrika' konfrontiert? Welche Erfahrungen haben andere plurale Gesellschaften mit dem Föderalismus gemacht? So soll mit Blick auf die neue Verfassung die Frage beantwortet werden, ob der Föderalismus einen Beitrag zur Konsolidierung in Südafrika leisten kann. Abgerundet wird die Studie durch ein Transformationsmodell, das die Herausbildung demokratischer Strukturen (state-building) und den Prozeß gesellschaftlichen Zusammenwachsens (nation-building) integriert. Die Arbeit richtet sich an Entwicklungsplaner sowie Politik-, Sozial- und Rechtswissenschaftler, die an demokratischen Transformationsprozessen interessiert sind.
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