Keramatollah Rasekh

Das politische Denken der Reformisten im Iran 1811-1906

Eine Untersuchung über das politische Denken der iranischen Intellektuellen
Reihe: Spektrum. Berliner Reihe zu Gesellschaft, Wirtschaft und Politik in Entwicklungsländern
Das politische Denken der Reformisten im Iran 1811-1906
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  • 978-3-8258-4842-6
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"Anlaß der Arbeit ist sicherlich die persönliche Betroffenheit des Verfassers vom Umsturz im... mehr
Klappentext
"Anlaß der Arbeit ist sicherlich die persönliche Betroffenheit des Verfassers vom Umsturz im Iran 1979.
Seine Ausgangsfrage lautet, warum die Intellektuellen bei der Machtübernahme im Iran die Geistlichkeit überhaupt unterstützt haben." (Prof. Dr. Manfred Schulz)

"Der Autor versucht, die damit verbundenen Fragen auf dreierlei Weise zu beantworten. Erstens unternimmt er einen Ausflug in die Soziologie, inbesondere die Wissenssoziologie; zweitens gibt er einen Abriß der iranischen Sozialstruktur seit dem frühen 19. Jahrhundert; und drittens analysiert er die Reisebücher von zehn Iranern, die seinerzeit Europa besucht haben, und zwei iranische Sozialphilosophien aus derselben Zeit." (Prof. Dr. Volker Lühr)

"Der Ansatz des Verfassers und auch die Wahl der Quellen, die er für seine Untersuchung verwendet, sind sinnvoll. Es gibt keine anderen Quellen aus dem 19. Jh., die eine ähnliche Einsicht in die Rezeption westlicher Lebensformen durch Iraner erlauben wie die Reiseberichte aus dem 19. Jh. Wenn diese auch notgedrungen subjektiv sind und nur die Ansichten des jeweiligen Autors wiedergeben, sind sie dennoch wertvolle Zeugnisse der ersten Begegnungen mit dem Westen, die im Sinne der Fragestellung Auskunft über die Herkunft und die Ursprünge bestimmter, von den westlichen Verhältnissen beeinflußter politischer Reformideen iranischer Intellektueller des 19. Jhs. liefern können. (Prof. Dr. Maria Macuch)
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