Ferhad Ibrahim; Abraham Ashkenasi (Hrsg.)

Der Friedensprozeß im Nahen Osten - Eine Revision

Reihe: Konfrontation und Kooperation im Vorderen Orient
Der Friedensprozeß im Nahen Osten - Eine Revision
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  • 978-3-8258-3341-0
  • 1
  • 1997
  • 448
  • broschiert
  • 20,90
Der Ende 1991 mit der Madrider Friedenskonferenz begonnene Nahostfriedensprozeß, in dessen... mehr
Klappentext
Der Ende 1991 mit der Madrider Friedenskonferenz begonnene Nahostfriedensprozeß, in dessen Zentrum die Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes steht, markiert einen fundamentalen Wendepunkt im Nahostkonflikt. Die seit Jahrzehnten virulente Frage nach der Anerkennung und der politischen Gestaltung des Selbstbestimmungsrechts der Palästinenser ist irreversibel und mit vorrangiger Priorität auf die Agenda der am Friedensprozeß beteiligten Staaten gerückt. Dennoch scheint dieser Prozeß seit den israelischen Wahlen im Mai 1996 in eine Sackgasse geraten zu sein. Es wird deutlich, daß der israelisch-palästinensische Konflikt, der in seinem Kern aus dem Anspruch zweier Völker auf dasselbe Land hervorging, sich gegenwärtig verstärkt in der Auseinandersetzung diversifizierter und heterogener Gesellschaften präsentiert. Die Beiträge des vorliegenden Buches fokussieren den Friedensprozeß der letzten sechs Jahre unter Berücksichtigung zentraler Entwicklungen der israelischen und der palästinensischen Gesellschaft. Die Analysen zeigen Hemmnisse und Perspektiven des Friedensprozesses auf. Ausblicke auf die syrische und jordanische Positionierung verdeutlichen die regionale Bedeutung und Komplexität der israelisch-palästinensischen Annäherung.

Ferhad Ibrahim ist Privatdozent für Politik und Zeitgeschichte des Vorderen Orients am Institut für Internationale Politik und Regionalstudien an der FU Berlin.

Abraham Ashkenasi ist Professor am Institut für Internationale Politik und Regionalstudien an der FU Berlin.
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