Elsayed Elnaggar

Ägypten: Sozioökonomische Entwicklung und Verwaltung

Eine gesamtgesellschaftliche Analyse
Reihe: Studien zur Politikwissenschaft /Abteilung D: Schwerpunkt Asien und Afrika
Ägypten: Sozioökonomische Entwicklung und Verwaltung
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  • 978-3-8258-3793-9
  • 4
  • 1998
  • 296
  • broschiert
  • 24,90
Ägypten weist die typischen Strukturmerkmale eines semi-industrialisierten Entwicklungslandes... mehr
Klappentext
Ägypten weist die typischen Strukturmerkmale eines semi-industrialisierten Entwicklungslandes auf und ist für die arabische Welt und auch für Forschungen zur Entwicklungstheorie seit jeher von zentraler Bedeutung.

Nach der Revolution von 1952 ermöglichte die schrittweise Entmachtung der alten Aristokratie, der Großgrundbesitzer und der nationalen Bourgeoisie eine staatskapitalistisch gesteuerte innengerichtete Entwicklung mit partieller Abschottung vor den Einflüssen des kapitalistischen Weltmarktes. Das "nasseristische Entwicklungsmodell" des "Arabischen Sozialismus" wurde 1974 durch die "Infitah-Politik" Sadats abgelöst. Der Einfluß beider Modelle ist ambivalent geblieben. Seit den 80er Jahren setzt Präsident Mubarak auf eine Politik der Dezentralisierung und Privatisierung.

Gegenstand dieser Arbeit ist die Analyse der hemmenden und fördernden Faktoren in der gesellschaftlichen Entwicklung Ägyptens. Insbesondere geht es dabei um den Einfluß der Bürokratie auf das politische und das administrative System. Dabei geht es um die Frage der Dezentralisierung von ehemals zentralstaatlich ausgerichteten Systemen, wie sie in Ägypten seit der Zeit der Pharaonen Tradition haben.
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