Gerhard Schweppenhäuser

Die Fluchtbahn des Subjekts

Beiträge zu Ästhetik und Kulturphilosophie
Reihe: Ästhetik und Kulturphilosophie
Die Fluchtbahn des Subjekts
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  • 978-3-8258-4974-0
  • 1
  • 2001
  • 240
  • broschiert
  • 20,90
Kritische Philosophie kann heute nicht mehr mit dem starken Begriff des Subjekts arbeiten, aber... mehr
Klappentext
Kritische Philosophie kann heute nicht mehr mit dem starken Begriff des Subjekts arbeiten, aber sie muß die Subjekte in ihrem Konzept haben, verstanden als Handelnde (innerhalb systemischer Komplexe). Diese Überlegung ist ein gemeinsamer Nenner der Texte des Bandes. Die Themen sind vielgestaltig: Erinnerungskultur und politische Ästhetik, die Frage nach dem Subjekt in der Ästhetik der Natur, die regulative Idee der Menschheit als Subjekt im Strudel der Multikulturalismus-Diskussion, die Rekonstruktion des Geistes nach dem Modell der Maschine, die literarische Darstellung von Herausbildung und Zerfall individuell-gesellschaftlicher Subjektivität vor und in der Moderne, "klassische" und gegenwärtige Problemstellungen der Ästhetik des autonomen Kunstwerks und der Massenkultur sowie die Vermittlung von ethischen und ästhetischen Diskursen. Auf diesen Gebieten zeichnet sich ab, daß die Frage nach dem Subjekt ein unabgegoltenes Thema der Philosophie ist - entgegen allen "nachmetaphysischen" Grabreden.

Gerhard Schweppenhäuser, geb. 1960 in Frankfurt am Main, ist Privatdozent an der Universität/Gesamthochschule Kassel und Wissenschaftlicher Assistent an der Bauhaus-Universität Weimar. Er war Studienreferendar in Hamburg, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hannover und Gastdozent an der Universität des Bundesstaates Minas Gerais in Belo Horizonte (Brasilien).
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