Robert Schediwy

Rekonstruktion

Wiedergewonnenes Erbe oder nutzloser Kitsch?
Reihe: Architektur und Geschichte
Rekonstruktion
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Varianten:

  • 978-3-643-50262-9
  • 1
  • 2011
  • 216
  • broschiert
  • 24,90
Der Markusplatz ohne den Campanile? Schwer vorstellbar. Doch handelt es sich hierbei um eine... mehr
Klappentext
Der Markusplatz ohne den Campanile? Schwer vorstellbar. Doch handelt es sich hierbei um eine Rekonstruktion des 1902 eingestürzten Originals. Die wieder errichtete Brücke von Mostar, weltweit gefeiert als Symbol der Versöhnung, die Frauenkirche in Dresden, die zahlreichen von Stalin zerstörten und nun wieder aufgebauten Kathedralen. Diesen wiedergeborenen Wahrzeichen erging es wie den fertig gebauten Kathedralen des 19. Jahrhunderts: Sie wurden binnen kurzem von der Bevölkerung angenommen. Rekonstruktionen verlorener historischer Gebäude sind populär - außer bei vielen Architekten, Kunsthistorikern und Denkmalpflegern. Diese sehen in Rekonstruktionen Attrappen, Symbole unzeitgemäßen, rückwärtsgewandten Denkens.

Robert Schediwy geht diesem mehr als 100jährigen Konflikt nach und versucht, zur Versachlichung dieses brisanten Themas beizutragen.

Robert Schediwy, * 1947 in Wien, ist Sozialwissenschaftler (Universität Kuopio, Finnland) und Kulturpublizist. Zahlr. Publikationen zu Fragen der zeitgenössischen Architektur.
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