Wolfgang Stadler

"... Juristisch bin ich nicht zu fassen."

Die Verfahren des Volksgerichtes Wien gegen Richter und Staatsanwälte 1945-1955
Reihe: Schriftenreihe des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes zu Widerstand, NS-Verfolgung und Nachkriegsaspekten
"... Juristisch bin ich nicht zu fassen."
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  • 978-3-8258-9826-7
  • 5
  • 2007
  • 400
  • broschiert
  • 29,90
Der NS-Justiz kam zwar nur eine untergeordnete Rolle im Räderwerk des NS-Terrors zu, aber die... mehr
Klappentext
Der NS-Justiz kam zwar nur eine untergeordnete Rolle im Räderwerk des NS-Terrors zu, aber die mindestens 32.000 Todesurteile, die auf ihr Konto gingen, verlangten nach Sühne. In den Jahren 1945-1955 führte das Volksgericht Wien Strafverfahren gegen mindestens 52 Richter und Staatsanwälte durch, die weitaus meisten allerdings nicht wegen deren beruflicher Tätigkeit im Dienst des 3. Reichs, sondern wegen Hochverrats im Sinn des NS- Verbotsgesetzes begangen durch Mitgliedschaft in der NSDAP oder ihren Wehrverbänden 1933-1938. Nur gegen 3 von insgesamt 9 verurteilten Justizjuristen wurden die Urteile nicht wieder aufgehoben. Der große Teil der beschuldigten Richter und Staatsanwälte dagegen wurde rehabilitiert und in die österreichische Justiz übernommen.
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