Mathias Wagner

"Wir waren alle Fremde"

Die Neuformierung dörflicher Gesellschaft in Masuren seit 1945
Reihe: Bielefelder Geographische Arbeiten
"Wir waren alle Fremde"
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Varianten:

  • 978-3-8258-5309-8
  • 3
  • 2001
  • 392
  • broschiert
  • 25,90
In Masuren, dem südlichen Teil des ehemaligen Ostpreußen, leben heute Polen, Ukrainer und... mehr
Klappentext
In Masuren, dem südlichen Teil des ehemaligen Ostpreußen, leben heute Polen, Ukrainer und Deutsche. Wie haben sie seit 1945 ihre Nachbarschaft entwickelt? Gelang den Neusiedlern die Entwicklung räumlicher Identität, und wie beschreiben Polen und Ukrainer die deutsche Zeit ihres Heimatdorfes? Der Verfasser analysiert die Neuformierung dörflicher Gesellschaft nach Flucht, Vertreibung und Neubesiedlung als einen Prozess symbolischer Aneignung, der von ethnischen Konstruktionen strukturiert wurde. Gegenwärtig verstärken Arbeitslosigkeit und fehlende Perspektiven Migration und führen zur Überalterung masurischer Dörfer. Die Zurückgebliebenen entwickeln eine Armutsökonomie bäuerlicher Subsistenzwirtschaft.
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