Libor Schelhasse, Sonja Nebel

Komplementarität Innen - Aussen

Kennzeichen einfachen Wohnens in Ballungsräumen des Südens
Reihe: Geographie
Komplementarität Innen - Aussen
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Rapides Anwachsen von Verstädterungsräumen kennzeichnet die "Entwicklungsländer" des Südens.... mehr
Klappentext
Rapides Anwachsen von Verstädterungsräumen kennzeichnet die "Entwicklungsländer" des Südens. Globaler Kapitaltransfer und "Entwicklungspolitik" haben dort während der letzten Jahrzehnte einer Bevölkerungsminderheit zu Konsum- und Wohnstandards nach euro-amerikanischem Muster verholfen. Die ärmere, große Mehrheit der Bevölkerung jedoch existiert von Einkünften, die mit geringstem Kapitaleinsatz erzielt werden müssen, und sie lebt in Wohnsituationen, die nur einen kleinen Anteil ihres minimalen Haushaltseinkommens beanspruchen dürfen.

Die Länder des Südens haben, entsprechend ihrer klimatischen Gegebenheiten und ihrer kulturellen Prägungen, jeweils charakteristische Wohn- und Siedlungsformen tradiert, die Außen-Wohnbereiche derart mit Innenraum verbinden, daß vielfältige Haushaltsaktivitäten - trotz beschränkter Innenraumfläche - angemessen Platz finden. Wechselseitige Ergänzung von Innen- und Außenraum zu komplementären Wohneinheiten kennzeichnet in der Regel auch die derzeitigen Wohnsituationen der ärmeren Bevölkerung in Verstädterungsräumen. Vielfältige Ursachen verändern oder behindern jedoch zunehmend die INNEN-AUSSEN-KOMPLEMENTARITÄT, indem das Außen an Gebrauchsfähigkeit verliert oder indem der Wohneinheit ihr Außenraum vollends genommen wird.
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