Christine Nippe

Kunst der Verbindung

Transnationale Netzwerke, Kunst und Globalisierung
Reihe: Berliner Ethnographische Studien. Kulturwissenschaftlich-ethnologische Untersuchungen zu Alltagsgeschichte, Alltagskultur und Alltagswelten
Kunst der Verbindung
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  • 978-3-8258-9115-1
  • 9
  • 2006
  • 120
  • broschiert
  • 9,90
Der Karneval der Kulturen, die Internationalen Filmfestspiele, die Berlin Biennale oder das... mehr
Klappentext
Der Karneval der Kulturen, die Internationalen Filmfestspiele, die Berlin Biennale oder das Internationale Tanzfest Berlin sind nicht wegzudenken aus dem Berliner Kulturleben. Als internationale Veranstaltungs- und Kunstformate gehören sie ebenso wie die laufenden Programme von Theaterbühnen, Ausstellungsplattformen oder Opern zum urbanen Alltag Berlins. Vielerorts wird von einer kulturellen Globalisierung gesprochen: lokale, städtische Kulturen werden von globalen Strömungen beeinflusst und geformt. Sozial organisiert werden diese "Global Cultural Flows" durch transnationale Netzwerke. Doch bislang gibt es nur wenige Einblicke in die Praxis der Netzwerkarbeit. Wie können also diese informell vernetzten Organisationsformen sichtbar gemacht werden?

Anhand einer empirischen Analyse im Berliner Kunst- und Kulturbereich zeigt die Arbeit von Christine Nippe, warum Künstler und Kulturvermittler zunehmend transnationale Beziehungen knüpfen und in ihnen arbeiten. In einer Ethnographie schildert sie die Praxis der grenzüberschreitenden Beziehungsarbeit und Mobilität in der Kunstproduktion und -vermittlung. Dabei wird die Ambivalenz der transnationalen Netzwerkarbeit deutlich: Vertrauen, Risiko, Abhängigkeiten, aber auch neue Finanzierungsformen oder die Entwicklung von avantgardistischen Diskursen und Kunstformaten charakterisieren diese Arbeitszusammenhänge. Die Macher berichten über die Herausforderungen interkultureller Kommunikation, über nationale Festschreibungen im globalen Kunstmarkt und davon, wie sich ihre Wahrnehmung von Nah und Fern im Raum verschiebt.

Begeben wir uns also mit der Autorin auf eine Reise in die grenzüberschreitenden Netzwerke der Berliner Kunst- und Kulturszene und erfahren mehr über the Traffic in Art and Culture (George E. Marcus/ Fred R. Myers).
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