Marko Golder, Manuel von Rahden

Studien zur Zeitgeschichte Portugals

Sport- und Jugendpolitik im Estado Novo (1933-1974) - Militär und Parteien während der Nelkenrevolution (1974-75)
Reihe: Hamburger Ibero-Amerika Studien
Studien zur Zeitgeschichte Portugals
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  • 978-3-8258-3556-1
  • 10
  • 1998
  • 232
  • broschiert
  • 20,90
Die Besonderheiten der portugiesischen Zeitgeschichte sind im restlichen Europa bis auf wenige... mehr
Klappentext
Die Besonderheiten der portugiesischen Zeitgeschichte sind im restlichen Europa bis auf wenige Einzelereignisse weitgehend unbekannt geblieben. Das heutige Portugal ist jedoch ohne Kenntnis des speziellen Verlaufs seiner Geschichte im 20. Jahrhundert kaum zu verstehen.

Ab Ende der 20er Jahre etablierte sich eine außergewöhnlich langlebige Diktatur in Portugal. Der Estado Novo unter Salazar überdauerte auch die Neuordnung Europas nach dem Zweiten Weltkrieg und wurde erst 1974 durch die unblutige Nelkenrevolution gestürzt. Über Nacht gelangten damit in einem europäischen Land, das zudem NATO-Mitglied war, linksorientierte Offiziere an die Macht - ein Umstand, der weltweit Aufsehen erregte.

Die erste der zwei in diesem Band vereinten Studien untersucht die Sport- und Jugendpolitik der portugiesischen Diktatur und versucht damit, zur Klärung der Frage beizutragen, warum sich dieses Regime so lange an der Macht halten konnte. Darüber hinaus leistet sie einen Beitrag zur anhaltenden Debatte über den faschistischen Charakter des Estado Novo.

Die zweite Studie betrachtet die Hintergründe des Staatsstreichs von 1974 und den darauffolgenden revolutionären Prozeß. Mit dem heute gegebenen zeitlichen Abstand wird hier ein Überblick über den lange sehr kontrovers diskutierten Übergang Portugals zur Demokratie geboten.
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