Sabine Menninghaus

Vorstellungsweisen künstlerischer Transformation

Naturwissenschaftliche Analogien bei Aldous Huxley, James Joyce und Virginia Woolf
Reihe: "Human Potentialities". Studien zu Aldous Huxley & zeitgenössischer Kultur
Vorstellungsweisen künstlerischer Transformation
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Die klassische Moderne, die literarische Bewegung, die zur Jahrhundertwende ihren Anfang nahm,... mehr
Klappentext
Die klassische Moderne, die literarische Bewegung, die zur Jahrhundertwende ihren Anfang nahm, ist durch fundamentale ästhetische Innovationen gekennzeichnet. Zugleich prägen naturwissenschaftliche Revolutionen diese Zeit. Angefangen beim evolutionären Wandel aller Lebewesen, über die Stoffumwandlungen in der Chemie, bis hin zu den physikalischen Umwandlungen von Materie in Energie - das Prinzip der Transformation bestimmt die modernen Naturwissenschaften. Es vollzieht sich ein Paradigmenwechsel vom statischen, mechanistischen Weltbild zu einem dynamischen. Für die Beziehungen zwischen Literatur und Naturwissenschaften wird Transformation so zum zentralen Begriff, der die Erkenntnisse der Natur, das Weltbild und die Ästhetik durchdringt.

Die literaturtheoretischen Positionen von Aldous Huxley, der sich selbst als "Brückenbauer" zwischen Naturwissenschaft und Literatur bezeichnet, sowie von James Joyce und Virginia Woolf, den ästhetisch innovativsten Autoren der Moderne, sind bislang kaum in Verbindung mit der naturwissenschaftlichen Revolution gebracht worden. Die Analyse konzentriert sich auf die naturwissenschaftliche Herkunft der Analogien, Bilder und Begriffe, die vom Transformationsgedanken getragen werden, und untersucht systematisch den geistesgeschichtlichen Zusammenhang zwischen künstlerischen Vorstellungen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen.

Sabine Menninghaus, geb. Wagner, wurde 1969 in Osnabrück geboren. Sie studierte englische, spanische und klassische Philologie in Münster. Mit der vorliegenden Arbeit promovierte sie im Juni 1999 an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster.
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