Axel Stähler

"Perpetuall Monuments"

Die Repräsentation von Architektur in der italienischen Festdokumentation (ca. 1515-1640) und der englischen court masque (1604-1640)
Reihe: Studien zur englischen Literatur und Wissenschaftsgeschichte
"Perpetuall Monuments"
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  • 978-3-8258-5142-7
  • 12
  • 2001
  • 584
  • gebunden
  • 35,90
In den (höfischen) Festen der Renaissance und des frühen Barock kam der Architektur - etwa von... mehr
Klappentext
In den (höfischen) Festen der Renaissance und des frühen Barock kam der Architektur - etwa von Triumphbögen und Saaleinrichtungen oder Proszeniumsbögen, aber auch der in Bühnenbildern dargestellten Architektur - eminente Bedeutung zu: bei der Definition des festlichen Repräsentationsraumes und als Bedeutungsträger. Diese interdisziplinär angelegte Studie konzentriert sich in einer komparatistischen Untersuchung auf die Repräsentation von Architektur in den gedruckten Beschreibungen italienischer Feste zwischen 1515 und 1640 und in den publizierten Texten der englischen court masque der frühen Stuartzeit (1603 - 49), in denen sowohl das italienische Festwesen als auch die italienische Festdokumentation als immer wieder anzitiertes Referenzsystem stets präsent war. Ihr Erkenntnisinteresse ist weniger auf das Repräsentierte gerichtet als auf den Repräsentationsmodus, es zielt demgemäß nicht primär auf die Rekonstruktion der dokumentierten Festarchitektur, sondern gilt vor allem der Festdokumentation selbst, die also nicht so sehr in ihrer Wirklichkeitabbildenden als vielmehr in ihrer wirklichkeitbildenden Funktion in den Blick genommen wird, als eigene Gattung mit distinktiven Merkmalen, mit eigenständiger literarischer, kunstliterarischer und ästhetischer Qualität.
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