Tobias Jaecker

Antisemitische Verschwörungstheorien nach dem 11. September

Neue Varianten eines alten Deutungsmusters
Reihe: Politische Theorie und Kultur
Antisemitische Verschwörungstheorien nach dem 11. September
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  • 978-3-8258-7917-8
  • 2
  • 2004
  • 208
  • broschiert
  • 19.90
Seit dem 11. September 2001 haben antisemitische Verschwörungstheorien Konjunktur: Der... mehr
Klappentext
Seit dem 11. September 2001 haben antisemitische Verschwörungstheorien Konjunktur: Der israelische Geheimdienst Mossad stecke hinter den Terroranschlägen. Die 'jüdischen Berater' von US-Präsident George W. Bush hätten Amerika in den Irak-Krieg getrieben. Israel wolle die Palästinenser 'endgültig vernichten'. Der Autor zeigt anhand einer Analyse des deutschen Mediendiskurses, dass es sich dabei um ressentimentgeladene, stereotype Weltdeutungen handelt, die bis in die Mitte der Gesellschaft hinein verbreitet sind. 'Die Juden' stellen in diesen Verschwörungstheorien das Gegenbild zur 'Wir-Gruppe' dar und dienen so als Projektionsfläche für sämtliche negativen Entwicklungen und Ereignisse.
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