Arturo Larcati, Friedrich Stadler (Hg.)

Otto Neurath liest Stefan Zweigs "Die Welt von Gestern"

Zwei Intellektuelle der Wiener Moderne im Exil
Reihe: Emigration - Exil - Kontinuität. Schriften zur zeitgeschichtlichen Kultur- und Wissenschaftsforschung
Otto Neurath liest Stefan Zweigs "Die Welt von Gestern"
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  • 978-3-643-51032-7
  • 18
  • 2020
  • 338
  • broschiert
  • 34,90
Der Polyhistor und Sozialreformer Otto Neurath (1882-1945) und der Schriftsteller Stefan Zweig... mehr
Klappentext
Der Polyhistor und Sozialreformer Otto Neurath (1882-1945) und der Schriftsteller Stefan Zweig (1881-1942) zählen zu den faszinierendsten Intellektuellen der verschwundenen jüdischen Kultur vom Wiener "Fin de Siècle" bis zur Zeit des Nationalsozialismus.
Im Zentrum des Buches stehen Otto Neuraths kritische Anmerkungen in Stefan Zweigs Vermächtnis aus dem Exil, Die Welt von Gestern (1942), sowie in dessen Buch Castellio gegen Calvin (1936), verfasst als Kritik am Fanatismus und als Plädoyer für Toleranz. Die kritische Rezeption der Welt von Gestern (z.B. durch Hannah Arendt und Berthold Viertel) wird ebenso thematisiert wie das wechselseitige Verhältnis von Wiener Kreis und österreichischer Literatur vor und nach 1945.
Ein dokumentarischer Anhang aus unpublizierten Nachlassdokumenten spiegelt weitere Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Kosmopoliten mit klarem Bekenntnis zur europäischen Aufklärung.

Arturo Larcati ist Direktor des Stefan Zweig Zentrum der Universität Salzburg.
Friedrich Stadler ist Permanent Fellow des von ihm begründeten Institut Wiener Kreis der Universität Wien und wissenschaftlicher Leiter der Wiener Kreis Gesellschaft.
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