Uwe Laux

Gefühl des Wohl-eingefügt-Seins

Eine Studie zur Konstitution und Kommunikation religiöser Befindlichkeit
Reihe: Kieler Theologische Reihe
Gefühl des Wohl-eingefügt-Seins
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  • 978-3-643-15078-3
  • 19
  • 2022
  • 440
  • broschiert
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Klappentext
Uwe Laux legt eine Grundlegung für funktionierende religiöse Kommunikation in der Spätmoderne vor. Sein Anliegen ist es, die Kluft zwischen unvereinbar scheinenden religiösen Vorstellungswelten in der Spätmoderne zu überbrücken. Pastorale Praxis soll Menschen in ihrer individuellen religiösen Vorstellungswelt zwischen personalem Gottesglauben und unpersönlicher Spiritualität abholen können. Als Leittheorie dient die Bewusstseinstheorie nach Schleiermacher und die System- bzw. Sinntheorie nach Luhmann. Eine phänomenologische Revision von Schleiermachers "Gefühl schlechthinniger Abhängigkeit" führt zur Reformulierung "Gefühl des Wohl-eingefügt-Seins". Bezogen auf das Erleben von Kontingenz von Sinn kann man diesem Gefühl aus systemtheoretischer Perspektive religiöse Funktion bescheinigen. Laux beschreibt religiöse Kommunikation als individuell relevante, als gesamtgesellschaftlich unverzichtbare, als konkret erlebbare Gefühlskommunikation und als beobachtbare Lösungskommunikation: Religiöse Vorstellungen werden individualisierbar. Das Gefühl des Wohl-eingefügt-Seins erweist sich als invariables Grunddatum und als Kriterium für eine funktionierende pastorale Praxis in der Spätmoderne.

Uwe Laux (Jg. 1963) ist Pastor der evangelischen Kirche der Pfalz, Dozent im Fach Seelsorge an der Akademie der 'Stiftung kreuznacher diakonie' und Supervisor. Seine Reflexionsschwerpunkte sind Kommunikation religiöser Gefühle und Systemtheorie.
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