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Aktuelles aus unserem Wiener Büro:

Jazz-Weihnachtsfeier des LIT Verlags 04.12.2018
Wir laden unsere Autorinnen und Autoren herzlich zur Weihnachtsfeier des LIT Verlags ein, bei der sie ein interessantes musikalisches Programm erwartet: Die Donald Kachamba's Heritage Jazzband unter Beteiligung der LIT-Autoren Prof. Gerhard Kubik und Dr. Moya Malamusi wird Jazz und traditionelle Musik aus Südostafrika spielen.

Zeit und Ort:

Dienstag, 11. Dezember 2018, 19:00 Uhr

LIT Verlag Wien, Garnisongasse 1/19, 1090 Wien


Der Verleger Dr. Wilhelm Hopf und das Team des LIT Verlags Wien freuen sich, Sie am 11. Dezember zum gemeinsamen Feiern mit Musik und kleinem Buffet begrüßen zu dürfen.

Um kurze Anmeldung per Email an wien@lit-verlag.at wird gebeten.

Donald Kachamba's Heritage Jazzband:

Moya A. Malamusi (Harfe, Musikbögen, einsaitiger Bass) Gerhard Kubik (Klarinette, Lamellophon, fünfsaitige Gitarre) Sinosi Mlendo (fünfsaitige Gitarre, kwela-Flöte) Dayina Malamusi (Rassel)

Alle Konzertierenden singen
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Autor Thomas Rammerstorfer: Präsentationsreihe zum neuen Buch „Graue Wölfe“ 13.06.2018
Die rechtsextremen „Grauen Wölfe“ spielen innerhalb der türkisch-stämmigen Communities in Deutschland und Österreich nach wie vor eine wichtige Rolle. Die Erscheinungsformen haben sich ausdifferenziert: Straff organisierte Parteikader einerseits, subkulturell inspirierte Jugendgangs mit Rebellenhabitus andererseits, finden sich unter dem gemeinsamen ideologischen Dach türkischer Großmachtsphantasien.

Thomas Rammerstorfer versucht in seinem neuen Buch „Graue Wölfe“ ein objektives Bild des türkischen Rechtsextremismus in Deutschland und Österreich zu zeichnen. Ohne Verharmlosung ebenso wie ohne Skandalisierung.

Bei mehreren Präsentationsterminen informiert der Autor über das Buch und lädt zur gemeinsamen Diskussion ein:

Mo, 18.06. 19:00 Feldkirch, Theater am Saumarkt
Di, 19.06. Salzburg, Zeit und Ort folgen
Di, 26.06. 19:30 Linz, Pressezentrum Altes Rathaus

Thomas Rammerstorfer war zum Thema am 07.05. zu Gast bei 24h Wien: https://www.w24.at/Sendungen-A-Z/24-Stunden-Wien/Alle-Folgen?video=11195&time=457 (ab Minute 7:37).

Am 15.06. wurde das Buch auch in der Ö1 Sendung „Kontext – Sachbücher und Themen“ vorgestellt. Die Sendung ist hier 7 Tage lang nachzuhören: http://oe1.orf.at/player/20180615/518436/091553

Link zur Website des Autors: http://www.thomasrammerstorfer.at/

Graue Wölfe
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Autor Prof. Emmerich Tálos: Gespräche zum Thema Austrofaschischmus 04.04.2018
Anlässlich des 80. Jahrestages des sogenannten „Anschlusses“ Österreichs an Hitlerdeutschland widmen sich zahlreiche Medien diesem Ereignis, seinen Folgen, aber auch seiner Vorgeschichte. Insbesondere die Vorgeschichte, also die Zwischenkriegszeit und vor allem das austrofaschistische Herrschaftssystem, zählen zu den Forschungsschwerpunkten von Prof. Dr. Emmerich Tálos, der zu diesen Themen auch im LIT Verlag zahlreiche Publikationen veröffentlicht hat.

Prof. Tálos ist aufgrund seiner Expertise derzeit ein gern gesehener Gast in diversen Medien:

Am Sonntag den 11. März führte er ein Gespräch mit Dorothee Frank und anderen im Radio Ö1 (Sondersendung zum Thema 80 Jahre „Anschluss“).

Die auf Okto am Montag den 12. März ausgestrahlte Sendung „Europa und der Stier“ findet man unter https://okto.tv/de/oktothek/episode/20453. Prof. Tálos spricht dabei in erster Linie über das Thema seines aktuellen Buches Das austrofaschistische Österreich 1933-1938.

Zum selben Thema wurde Herr Prof. Tálos auch in der Sendung „Kontext“ auf Ö1 am 16. Februar befragt.
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Salzburger Raumordnungsgesetz 2018 - Gesetzestext/Kommentar/Information/Anmerkungen 23.02.2018
Vorstellung des Kommentars durch die Autoren DDr. Richard Schmidjell und Ing. Dr. Winfried Ginzinger und Übergabe der Publikation an den Präsidenten des Salzburger Gemeindeverbandes Bürgermeister Günther Mitterer und Landesgeschäftsführer Dr. Martin Huber

am DIENSTAG 6.3. um 11:30 in den Räumen des Salzburger Gemeindeverbandes, Alpenstraße 47, 5020 Salzburg.

Die Publikation soll für die Gemeinden, die Planer, die Grundeigentümer, die Bauträger und im Immobiliengeschäft tätigen, aber auch für alle „planbetroffenen“ Bürgerinnen und Bürger eine rechtssichere Hilfe sein durch das Dickicht der Raumordnungsnormen zu finden. In der Theorie richtige Neuerungen (Baulandbefristung, Abgaben für unbebaute Grundstücke, Einschränkung touristischer Wohnungsnutzung, Ortskernstärkung u.a.) sind in der Praxis nicht so einfach umzusetzen. Die Autoren haben in ihrem Kommentar sämtliche relevanten Materialen zu den einzelnen Bestimmungen zusammengestellt und geben in Anmerkungen Hinweise, wie damit umzugehen ist. Den Verfahren im Spannungsfeld zwischen privatem Eigentum und öffentlichem Interesse gilt dabei ein besonderer Schwerpunkt, wobei auch auf jene Bereiche hingewiesen wird, wo erst höchstgerichtliche Entscheidungen abzuwarten sind.

Salzburger Raumordnungsgesetz 2018 - Gesetzestext/Kommentar/Information/Anmerkungen
Lit Aktuell Antisemitismus
Internationale Konferenz: "An End to Anti-Semitism!" an der Universität Wien in Kooperation mit European Jewish Congress, New York University und Tel Aviv University 13.02.2018
Zeit: Sonntag, 18. Februar 2018 bis Donnerstag, 22. Februar 2018
Ort: Campus der Universität Wien, 1090 Wien, Spitalgasse 2

Programm: http://anendtoantisemitism.univie.ac.at/program/

freier Eintritt mit Lichtbildausweis nach vorheriger Registrierung
Konferenz in englischer Sprache

Den Antisemitismus nicht nur zu erforschen, sondern der Judenfeindlichkeit in Gegenwart und Zukunft vorzubeugen – das sind die Ziele der internationalen Konferenz "An End to Anti Semitism!", die vom 18. bis 22. Februar 2018 an der Universität Wien stattfindet. Internationale ExpertInnen diskutieren das vielschichtige Phänomen des Antisemitismus, unter ihnen viele renommierte politische und religiöse EntscheidungsträgerInnen. Die Eröffnung der Konferenz findet am Sonntag, 18. Februar 2018, 17 Uhr im Festsaal des Wiener Rathauses statt. Festredner ist der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy.

Der weltweit zunehmende Antisemitismus ist mehr als 70 Jahre nach der Shoah eine inakzeptable Bedrohung, der es wirksam entgegenzuwirken gilt. Die Zunahme antisemitischer Ausschreitungen in vielerlei Formen zeigt, dass die vorhandenen Strategien zu seiner Bekämpfung nur begrenzt Erfolg haben. Der Titel der Internationalen Konferenz "An End to Anti-Semitism!" versteht sich daher als direkter Handlungsaufruf.

Politische und religiöse EntscheidungsträgerInnen
Die etwa 150 Vortragenden dieser Konferenz kommen aus den USA und Kanada, aus Israel, Lateinamerika, Australien sowie aus verschiedenen europäischen Staaten. Unter ihnen sind namhafte politische und religiöse EntscheidungsträgerInnen wie Katharina von Schnurbein (Antisemitismus-Beauftragte der Europäischen Union), Natan Sharansky (Chairman der Jewish Agency), Erzbischof Pierbattista Pizzaballa (Apostolischer Administrator des lateinischen Patriachats von Jerusalem), Imam Hassen Chalgoumi (Präsident der Conférence des Imams de France), Rabbi Abraham Skorka (Rektor des Seminario Rabínico Latinoamericano) und Bischof Michael Bünker (Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Österreich).

16 Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Geplant sind 16 thematische Blöcke, die sich unter anderem der Untersuchung der Geschichte des Antisemitismus von der Antike bis zur Moderne, seiner Reflexion in Christentum und Islam sowie in seiner gesamten Bandbreite in Fächern wie Psychologie, Soziologie, Pädagogik und Medienwissenschaft widmen.

Maßnahmenkatalog
Am Ende der Konferenz wird auf Basis der Untersuchungsergebnisse ein Katalog erstellt, in dem konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus weltweit enthalten sind. Dieser Katalog richtet sich an führende Persönlichkeiten in unserer globalen Gesellschaft, wie PolitikerInnen, religiöse WürdenträgerInnen, JuristInnen, JournalistInnen und andere. Die ExpertInnen werden spezifische Empfehlungen für kurz-, mittel- und langfristige Strategien entwickeln, die den Antisemitismus weltweit eindämmen und über Generationen hinweg beenden sollen.

Katalog Ethnologie
Sri Lanka - Insel der Hoffnung 16.11.2017
Film von Autor Werner Zips
Erstausstrahlung

Di, 21.11.2017 22:25 Uhr, 3Sat

Sri Lanka feiert seine Wiedergeburt nach langem Bürgerkrieg. Beim zweiwöchigen Perahera-Fest steht die alte Königsstadt Kandy im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.

Im Schatten der Feierlichkeiten von Kandy findet zeitgleich die Perahera von Kataragama statt. Hierher verschlägt es nur wenige Touristen. Aber für Hunderttausende Pilger bedeutet Kataragama das spirituelle Zentrum des Landes.

Sie kommen zu Ehren der wichtigsten Schutzgottheit des Landes: Kataragama. Buddhisten und Hindus verehren ihn unter verschiedenen Namen und unterschiedlichen Identitäten. Das hält sie aber nicht davon ab, das Pilgerfest gemeinsam zu feiern. Selbst während des Bürgerkrieges bis zum Jahr 2009 trafen sich hier Pilger unterschiedlicher Konfessionen und Ethnien. Damit waren sie damals schon eine Art Gegenwelt zum politisch aufgeheizten Konflikt. In der Gegenwart sind sie ein weithin leuchtendes Beispiel dafür, dass Vielfalt, Toleranz und gegenseitige Anerkennung möglich sind. An keinem Ort ist die Hoffnung auf dauerhaften Frieden allgegenwärtiger als in Kataragama. Wenn in der Moschee von Kataragama, im Beisein Hunderter hinduistischer und muslimischer Pilger, des buddhistischen Klerus, hochrangiger Vertreter von Staat, Militär und Religionsgemeinschaften, das Festival feierlich eröffnet wird, ist das ein starkes Zeichen für den neuen Stellenwert kultureller Vielfalt in Sri Lanka. Diversität steht wieder hoch im Kurs, offenbar nicht nur bei der Schutzgottheit Kataragama, die seit Menschengedenken soziale Gleichheit und Respekt überwacht. Im Inselstaat ist der wiedergewonnene Optimismus allerorts spürbar. Er zeigt sich im Alltag ebenso wie bei der allgegenwärtigen Bautätigkeit und den stark steigenden Tourismuszahlen.

Viele kommen nicht nur wegen der Kulturschätze oder der beeindruckenden Natur mit Leoparden und Elefanten als Hauptdarstellern, sondern auch wegen der besonderen Atmosphäre im vielfältigen „Land des Lächelns“. Kataragama hat dafür beinahe schon Modellcharakter, vielleicht sogar über die Landesgrenzen Sri Lankas hinaus.
(ORF/3sat)
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Aufzeichnung der Buchpräsentation „Das austrofaschistische Österreich 1933-1938“ 06.10.2017
Am 26. September 2017 präsentierten die beiden Autoren Emmerich Tálos und Florian Wenninger die Neuerscheinung "Das austrofaschistische Österreich 1933-1938" im Republikanischen Club in Wien. In einer von Linda Erker moderierten Diskussion wurden die wichtigsten Aspekte und Entwicklungen des austrofaschistischen Herrschaftssystems angesprochen.

Unter folgendem Link kann die aufgezeichnete Veranstaltung angesehen werden:

https://www.youtube.com/watch?v=diPve6v0WGw&feature=youtu.be

Zum Buch:

Wirtschaftliche und soziale Probleme führten in Österreich zu Beginn der 1930er zu einer massiven Verschärfung der politischen Gegensätze. In weiterer Folge kam es zu tiefreichenden Veränderungen. An Stelle der demokratischen Republik wurde eine eigene Variante des Faschismus etabliert: der Austrofaschismus.
Nach zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen legt Emmerich Tálos unter Mitarbeit von Florian Wenninger eine Darstellung für einen breiteren Leserkreis vor, welche die verschiedenen Aspekte des austrofaschistischen Systems beleuchtet.

Das austrofaschistische Österreich 1933-1938
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Vortrag von Prof. Dr. Heinz Gärtner: Fast 260 Tage Präsidentschaft von Donald Trump – eine Bilanz 05.10.2017
Donnerstag, 5. Oktober 2017, 19:00 Uhr
VHS Wiener Urania
Uraniastraße 1, 1010 Wien
Eintrittsgebühr: 6,00 €

Trump - Politik als Geschäft
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Vortrag des Autors Robert Schediwy zum Thema „Menschen, Mächte, Monumente“ 18.09.2017
Donnerstag 05.10.2017, 18:30 bis 20:00 Uhr
Die Kunst VHS, Lazarettgasse 27, 1090 Wien
Gebühr: 6 €

Betrachtung urbanistischer Fragen aus der Sicht politischer Ökonomie in breiter internationaler Perspektive mit besonderer Bezugnahme auf Wien. Es werden Aspekte betrachtet wie: Ist das UNESCO Welterbeprädikat ein Segen oder ein Fluch? Wo liegt der Ursprung der zahlreichen britischen Klosterruinen? Wie kam es zum Abbau des öffentlichen Verkehrs in Los Angeles?

Menschen Mächte Monumente
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Dokumentation „Republik in Flammen - 90 Jahre Justizpalastbrand“ mit Autor Gerhard Botz 26.06.2017
Sendetermin: Donnerstag, 29. Juni, 21.05 Uhr, ORF 2

Mit dem Brand des Wiener Justizpalastes am 15. Juli 1927 beginnt die Erosion der Demokratie und des parlamentarischen Systems in Österreich. Neun Jahre nach der Ausrufung der Republik erlebt das Land den ersten großen Ausbruch staatlicher Gewalt. Die Dokumentation von Fritz Kalteis analysiert Ursachen, Hintergründe und politische Folgen des Brandes. Auch Gerhard Botz, dessen neues Buch „Justizpalastbrand Wien, 15. Juli 1927“ bald im LIT Verlag erscheint, spricht zu den Ereignissen.

Justizpalastbrand Wien, 15. Juli 1927
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Walter Brunner: Josef Schleich,
Janez Cvirn: Das „Festungsdreieck“ 05.04.2017
Montag, 3. April 2017, 19:00 Uhr

Café Kaiserfeld
Kaiserfeldgasse 19-21
8010 Graz

Verantwortlich: Historische Landeskommission für Steiermark

Josef Schleich war nicht der einzige, der während des nationalsozialistischen Terrors im Dritten Reich verfolgte Menschen ins Ausland gebracht hat, aber er bewerkstelligte dies von 1938 bis 1941 professionell und mithilfe einer durchorganisierten Schlepperorganisation im großen Stil. Tausende Juden wurden von ihm gegen Bezahlung über die Grenze nach Jugoslawien gebracht und damit vor der Vernichtung bewahrt - und das nicht nur unter Duldung, sondern auch im Auftrag der Gestapo. Vor allem die meisten jüdischen Flüchtlinge sahen in ihm die oft einzige Möglichkeit, ihr Leben zu retten. Andere wiederum verurteilen ihn als Erfüllungsgehilfen der Nationalsozialisten.

Zu den Büchern sprachen:

Alfred Ableitinger, Geschäftsführender Sekretär der Historischen Landeskommission für Steiermark
Wilhelm Hopf, Inhaber LIT Verlag
Martin Moll
Walter Brunner

Das "Festungsdreieck"

Josef Schleich
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Buchpräsentation und Podiumsgespräch 19.02.2017
Die Autoren Elmar Samsinger und Robert Schild lasen aus dem Buch „Österreich in Istanbul II“ im Salon der Österreich-Bibliothek Istanbul des Österreichischen St. Georgs-Kollegs.

Datum: Donnerstag, 23.02.2017
Ort: Österreich-Bibliothek Istanbul des Österreichischen St. Georgs-Kollegs
Österreichische St. Georgs-Gemeinde Istanbul

Bankiers und Mädchenhändler, Glashändler und Konfektionskaufhäuser, Handelskammer und Wohltätigkeitsverein, Synagogen, Kirchen und Gräber: Als Fortsetzung der Festschrift anlässlich des Kulturhauptstadtjahres Istanbul 2010 beleuchtet Österreich in Istanbul II weitere Kapitel in den vielfältigen Beziehungen zwischen Österreich (-Ungarn) und Istanbul.

Aus dem Inhalt:

NACHRUF AUF RUDOLF AGSTNER Ein Diplomat auf seiner letzten Reise.

WEITERE SCHLAGLICHTER auf die alte Freundschaft zwischen Österreich und der Türkei.

ELMAR SAMSINGER „Nur im Geschäft begegnen einander die Landeskinder.“ Von Bankiers und Mädchenhändlern – who was who in der Österreicher-Kolonie Konstantinopels.

ELMAR SAMSINGER „Der Orient erheischt immer seine Opfer von dem persönlichen Wohlsein.“ Lebensbilder aus der Österreicher-Kolonie in Konstantinopel.

ROBERT SCHILD „Hier kann jeder Jude in Frieden unter seinem eigenen Weinstock und Feigenbaum sitzen.“ Zwischen Österreichischem Tempel und Schneiderschul – eine mühsame Suche nach österreichischen Juden in Istanbul.

ELMAR SAMSINGER „Handel und Verkehr wenden sich in neuester Zeit mit verdoppeltem Eifer dem Osten zu.“ Die wechselvolle Geschichte der wirtschaftlichen Interessenvertretung Österreich-Ungarns in Konstantinopel 1871-1918.

ELMAR SAMSINGER „Die internationale Tracht der zivilisierten Welt ist für unsere Nation eine durchaus würdige Tracht.“ Das jüdische Konfektionshaus A. Mayer & Co. – von Preßburg nach Istanbul.

uvm.

Link zur Veranstaltung

Österreich in Istanbul II
Bruno-Kreisky Preis für das publizistische Gesamtwerk geht an Emmerich Tálos!

Im Februar 2014 jährt sich der Bürgerkrieg in Österreich zum 80. Mal. Auch wenn die dramatischen Ereignisse rund um den 12. Februar Gegenstand medialer Berichterstattung sind, geraten das diktatorische System und seine Protagonisten im Hintergrund der blutigen Auseinandersetzungen zunehmend in Vergessenheit.

In seiner großen Monographie widmet sich Emmerich Tálos dem austrofaschistischen Herrschaftssystem. Er verwirft bewusst den immer noch gebräuchlichen Terminus „Ständestaat“ und plädiert eindringlich und plausibel für die Einordnung dieses politischen Systems als faschistische Diktatur.
LINK zum Buch: Das austrofaschistische Herrschaftssystem

In diesem symbolträchtigen Jahr wird LIT Autor Emmerich Tálos mit dem Bruno-Kreisky Preis für das publizistische Gesamtwerk ausgezeichnet.
Wir gratulieren herzlich!

Präsentation und Lesung:
Emmerich Tálos
Das austrofaschistische Herrschaftssystem
WANN: 24.02.2014 um 19:00Uhr
WO: Buchhandlung ORLANDO
Liechtensteinstr. 17, 1090 Wien
Eintritt frei!

Aus dem aktuellen Anlass erschien In der Reihe Politik und Zeitgeschichte eben die 7. Auflage des von Emmerich Tálos und Wolfgang Neugebauer herausgegebenen „Klassikers“ Austrofaschismus


Neuer Katalog Wissenschaft Austria erschienen!

Wie bereits in den vergangenen 10 Jahren, freuen wir uns, den druckfrischen Katalog Wissenschaft Austria vorzulegen.
Der Katalog bietet unseren österreichischen Autorinnen und Autoren eine eigene Plattform.

Leserinnen und Leser erwarten Bücher über Alter und Heilung, von den Minderheiten in unserer Gesellschaft, von der Ressourcenethik bis zur Dynamik ziviler Proteste in der Demokratie, vom wunderbaren argentinischen Kino, vom "Armen Kuba" in den exzeptionellen Kurzgeschichten der Karibikinsel bis zur Architektur in Lemberg, von den selbstbewussten Rappern in der Kulturhauptstadt Marseille bis zum Wiener Naschmarkt und dem Artistenleben in der Leopoldsstadt.
Emmerich Tálos legt die umfangreichste Monographie zum Austrofaschismus der 30er Jahre vor, Reneé Lugschitz ihre ausgezeichnete Arbeit zu den Spanienkämpferinnen. Roland Girtler widmet sich dem berühmten Soziologen Max Weber und seinem Aufenthalt in Wien, als er im Café Landtmann den nicht weniger berühmten Herrn Schumpeter zum Disput forderte. Schachfreunde werden sich über Willi Sauberers kluge Erinnerungen und Bemerkungen des "Schach-Lang-Läufers" freuen. Auf rechtskundlich interessierte LeserInnen warten ein Sammelband zum "Kampf ums Recht" und Christian Bachhiesls großer Versuch über die Wahrheitsfindung in der Kriminalwissenschaft. Manuela Zips-Mairitsch widmet sich in "Lost Lands" den Landrechten der San in Botswana und eröffnet damit eine Reihe zur "Legal Anthropology". Unter Hermann Mücklers Herausgeberschaft sucht ein exquisites Autorenteam nach den Spuren der "Österreicher in der Südsee". Vieles muss hier unerwähnt bleiben, wir laden daher herzlich zur Lektüre des Katalogs, den Sie hier:
Katalog Wissenschaft Austria 2013
auch elektronisch beziehen können.

Unsere Bücher sind wie immer im gutsortierten Buchhandel, wie auch über unseren Webshop: http://www.litwebshop.de zu beziehen: viele nun auch als E-Books!

Schrumpfende Förderungen und Budgets im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften stellen uns vor neue Herausforderungen und verlangen individuelle Lösungen.
Wir danken allen unseren engagierten AutorInnen und HerausgeberInnen, die sich mit uns gemeinsam diesen neuen Herausforderungen stellen. Die Vielfalt der Neuerscheinungen zeigt, dass wir dies erfolgreich umsetzen konnten. Ebenso danken wir allen Fördergebern- und Institutionen für ihre Unterstützung!


Reneé Lugschitz gewinnt Bruno-Kreisky-Preis!

Wie eben bekannt gegeben wurde, wird unsere Autorin Renée Lugschitz für ihr Buch "Spanienkämpferinnen" mit einem Anerkennungspreis zum Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch ausgezeichnet. Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg!
Bruno-Kreisky-Preis

Nachdem schon im Jahr 2010 unsere Autorin Traude Bollauf mit Ihrem Buch Dienstmädchen-Emigration unter den PreisträgerInnen war, sind wir stolz, dass nun zum zweiten Mal eine unserer Autorinnen diese renommierte Auszeichnung erhält.
Nähere Infos zum Buch von Renée Lugschitz finden Sie hier.

Max Weber in Wien

1918, zwei Jahre vor seinem Tod, ging Max Weber einer kurzen Lehrtätigkeit in Wien nach. Er genoß das kriegsferne Leben. Aus einem Gasthaus, in dem Weber zu verkehren pflegte, entstand das spätere Institut für Soziologie. Dies bietet Roland Girtler vielfältige Anknüpfungspunkte, in seiner bekannten Forschungsart, lebendige Einblicke in die Wiener Soziologie zu geben. Die Themen verrät der Untertitel: Webers Disput mit Joseph Schumpeter im Café Landtmann, Paul Neurath, René König und Geschichten über Trinkrituale, Duelle und Ganoven.
R. Girtler, em. Professor für Soziologie an der Universität Wien, wurde berühmt mit Forschungen über "Randkulturen": Schmuggler, Gauner, Obdachlose, Prostituierte, Wilderer, Aristokraten, feine Leute.

Staatsbesuch: Buchpräsentation des tschechischen Präsidenten Klaus am 14.11.2012 in Wien

Im Rahmen des Staatsbesuches von Präsident Václav Klaus in Österreich findet am 14.11. um 16 Uhr eine Präsentation der Publikation Václav Klaus: Europa braucht Freiheit. Plädoyer eines Mitteleuropäers in Anwesenheit des Präsidenten der Tschechischen Republik statt. Die Teilnahme ist auf Einladung möglich.

Eine Pressemappe mit weiteren Informationen finden Sie hier.