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Aktuelles aus unserem Münsteraner Büro:

Geschichte
Täter/innen und Opfer im Nationalsozialismus und die Bedeutung von Geschlecht
(22. bis 23. Februar in Krefeld) Geschichtswissenschaft - 18.01.2019
Relativ selten findet eine strukturelle, genderbasierte Forschungsblickrichtung in Gedenk- und Dokumentationsstellen Berücksichtigung. Der Schulunterricht spart ebenjene sogar gänzlich aus. Die Villa Merländer, der einstige Wohnort des getöteten homosexuellen Juden Richard Merländer, ermöglicht hierbei einen stärkeren Fokus von Gedenkstättenarbeiten auf Täter/innen und ihre Opfer. Neben dem Anspruch, die Täter/innenforschung mehr in den Fokus des Schulunterrichts zu rücken, verfolgt die Tagung zudem gleichfalls die Intention, die Bedeutung und die Rolle des Geschlechts von Opfern und Täter/innen näher zu diskutieren, um auch hier für neue Denkanstöße zu sorgen.

Der LIT Verlag, der ebenfalls anwesend ist, wünscht schon jetzt allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen eine spannende und ertragreiche Zeit!

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier unter:
Täter/innen und Opfer im Nationalsozialismus und die Bedeutung von Geschlecht
Geographie
Tagungshinweis für Februar Geographie - 15.01.2019
Die Trennlinien zwischen ambulanter und stationärer Versorgung sowie zwischen Gesundheitssystem und Altenpflege erschweren eine gute Versorgung der Bevölkerung. Sind "Gesundheitsregionen" dahingehend eine Antwort auf diese Problematik? Wie es den unterschiedlich ausgerichteten Gesundheitsregionen letztlich dennoch gelingen kann, Aufgaben wie z.B. den Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel zu bewältigen, ist Gegenstand der Tagung, welche vom 26. Bis zum 27.02. in Rehburg-Loccum stattfindet. Der LIT Verlag ist auch hier anwesend und präsentiert die Neuerscheinung von Thomas Stinn "Die Gesundheitsregion als zukunftsfähiges Konzept für ländliche Räume".

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier unter: Tagung

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Geschichte
Aktuelle Tagung im Januar in Tutzing Geschichtswissenschaft - 11.01.2019
Revolution und Räterepublik in München

Die am 25. bis 27. Januar in Tutzing stattfindende Tagung widmet sich nicht nur, etwa hundert Jahre nach den dramatischen Ereignissen in München, der Frage, welche Rolle Revolution und Räterepublik letztlich für den Aufstieg des Nationalsozialismus spielten, vielmehr geht es auch darum, historische Bilder näher zu beleuchten, wie Menschen die Umbruchepoche um 1919 jeweils selbst erlebten.
Der LIT Verlag, der ebenfalls anwesend ist, wünscht schon jetzt allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen eine spannende und ertragreiche Zeit!

Nähere Informationen finden Sie auch unter: Veranstaltungsflyer
Geographie
CfP RURALITY AND FUTURE-MAKING Comparative Perspectives from Europe, the Middle East, and the Mediterranean Geographie - 11.01.2019
This conference brings together three GAA regional working groups, Anthropology of Europe, the Middle East and the Mediterranean, to explore rurality as a reserve and resource for future-making in their interconnected and transnational regionalities. It invites participants to explore situated practices of future-making in order to trace how rurality is achieved, marked and (de-)stabilized in different places. Through concrete ethnographic case studies, we aim at conceptualizing the the rural beyond well-known center-periphery dichotomies. Well aware that the rural and the urban can only be "understood as a continuum irreducible to the polarity of one or the other term" (Chio 2017:362); we use the rural lens to create an anthropological laboratory (Albera 1999) which enables us to " write against established categories" (Horden 2014:9).
This conference invites researchers to reflect on the various perpetuated methodological urbanisms, ruralisms and regionalisms, i.e. the persisting preoccupation of ethnographers with urban spaces and research in geographically and/ or politically bounded categories like Europe, the Middle East and the Mediterranean. Most of these categories contribute to the construction of our methodological iron cage as Wimmer and Glick-Schiller pointed out in the term methodological nationalism (2002:302).
With the focus on rurality as an anthropological laboratory and lens, we aim to challenge earlier essentialist approaches and at the same time emphasize its contradictory and thus productive potential.

Der LIT Verlag ist ebenfalls vor Ort, präsentiert sein Fachprogramm – und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine schöne und ertragreiche Zeit.
3-643-14111-8
Yehuda Bauer - Der islamische Antisemitismus Religionswissenschaft - 11.01.2019
Der Kampf gegen die Juden basiert auf der Geschichte des Sieges des Propheten in den bitteren Kämpfen des 7. Jahrhunderts und dem daraus entstandenen radikalen Selbstverständnis. Der israelisch-palästinensische Konflikt ist durchaus real und wichtig, aber das Ziel ist nicht nur Israel zu vernichten, also eine genozidale Einstellung, sondern alle Juden der Welt zu eliminieren. Radikaler Islamismus ist eine Gefahr nicht nur für Juden, sondern bedingt durch den genozidalen Willen für die Menschheit im Allgemeinen.

Er kann aber nicht effektiv von Nicht-Muslimen bekämpft werden. Die muslimische nicht-radikale oder anti-radikale Mehrheit ist die, die ihn niederringen kann, auch weil die überwiegende Mehrheit der Opfer dieses Radikalismus Muslime sind. Der Weg zu einer solchen Lösung kann nur durch Gleichberechtigung der Muslime als Einzelne und als Gesellschaft und einen resoluten Kampf gegen Islamophobie erreicht werden. Nur eine Allianz zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Demokraten könnte dieses Ziel erreichen
Geographie
Fachtagung zur Historischen Geographie in Januar Geographie - 10.01.2019
Aufbrüche und Umbrüche in der Historischen Geographie. Wege zurück ins Fach?

Die am 25. Januar stattfindende Fachtagung in Kiel beleuchtet nicht nur die historische Bedeutung von Geograph/innen innerhalb ihrer Fachdisziplin. Vielmehr bietet die Fachsitzung auch die Möglichkeit eines Dialoges über das Fach zwischen Vertreter/innen mit unterschiedlichen Fachverständnissen. So sollen bisherige Entwicklungen im Fach diskutiert und Nachwuchswissenschaftler/innen dazu ermutigt werden, die Historische Geographie wieder in die Mitte der geographischen Forschung und Lehre zu stellen. Weitere thematische Schwerpunkte der Fachsitzung sind:

- Wie können klassische Methoden der Kulturlandschaftsforschung mit Methoden der empirischen Sozialforschung verbunden werden?
- Welche Möglichkeiten bieten GIS und Digital Humanities für die Erforschung historischer gesellschaftlicher Raumverhältnisse?

Der LIT Verlag, welcher auch vertreten sein wird, wünscht schon jetzt allen Teilnehmer/innen eine spannende und ertragreiche Zeit!

Nähere Informationen finden Sie auch unter: uni-bamberg.de/histgeo/