LIT Verlag Verlag für wissenschaftliche Literatur

 
Torsten Rossmann
Rundfunkpolitik in Dänemark
Eine Analyse kleinstaatlicher Entwicklung im gemeinsamen europäischen Fernsehmarkt
Reihe: Medien & Politik
Bd. 3, 1994, 300 S., 30.90 EUR, br., ISBN 3-89473-893-6


Als letztes Land der EG hat Dänemark Ende 1992 mit der Verabschiedung eines neuen Rundfunkgesetzes der Einführung privat-kommerziellen Kabel- und Satellitenrundfunks zugestimmt. Diese Entscheidung bildet den Höhepunkt und den Abschluß eines ganzen Jahrzehnts bürgerlich geprägter Medienpolitik, die seit 1983 die Deregulierung des dänischen Rundfunks betrieben hat, ohne die bewährte kulturorientierte Traditionslinie des öffentlichen Rundfunks aufzugeben. In diese Zeit fällt u. a. die Zulassung privater, nicht-kommerzieller Lokalstationen und die Gründung eines zweiten, öffentlichen, größtenteils über Werbeeinnahmen finanzierten Fernsehprogramms.
Der dritte Band der Reihe Medien & Politik versucht nicht nur, die neuere rundfunkpolitische Entwicklung detailliert nachzuzeichnen und die wichtigsten Handlungsfelder der letzten Jahre zu untersuchen, sondern das dänische Beispiel auch im Kontext der besonderen Problemstellungen europäischer Kleinstaaten und der EG-Medienpolitik zu bewerten. Erstmals liegt damit eine umfassende Studie über die Rundfunk- und insbesondere die Fernsehpolitik Dänemarks in deutscher Sprache vor.





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